Family Literacy

RedakteurIn: Maximilian Kindler
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Family Literacy gilt weltweit als Schlüssel zur Lesekompetenz junger Menschen. Alle internationalen Studien zeigen die zentrale Bedeutung der Lesesozialisation in der Familie bzw. durch die Eltern. Das Bildungsministerium startete gemeinsam mit dem Buchklub die Initiative Family Literacy, um österreichweit Aktivitäten und Projekte zu initiieren oder zu unterstützen, die das familiäre Umfeld von Kindern in der Leseförderung besonders berücksichtigen.

Auf der Seite www.family-literacy.at finden Sie die Grundsatzpapiere zu den Themen Family Literacy und Lesesozialisation. Außerdem finden Sie Informationen und Unterlagen, die im Rahmen des Pilotprojekts Lesepartnerinnen entwickelt wurden. Die zum Download frei verfügbaren Materialien enthalten u.a. detaillierte Projektbeschreibungen (z.B. Lesebuddys, Lesetutor/innen, Lesebrücke), Vorschläge zu weiteren Aktivitäten zur Lesemotivation in der Schule bzw. in der Klasse, Anregungen zur Elternarbeit.

Gemeinsames Vorlesen und Lesen eines/r älteren mit einem/r jüngeren LesepartnerIn – Eltern oder andere Erwachsene mit Kindern oder ältere mit jüngeren SchülerInnen – schaffen ein positives soziales Klima, in dem sich Lesefreude, Lesebereitschaft und auch Lesegeläufigkeit entwickeln können. Der/die Ältere ist für den/die Jüngeren Bezugsperson, Vorbild und TutorIn und profitiert selbst auch vom Kontakt mit dem/r Jüngeren, Lesen wird zum Gespräch, zum Informationsaustausch, zum Gemeinschaftserlebnis. Die partnerschaftliche „1:1“-Lesesituation ermöglicht ein individuelles Eingehen auf Leseinteressen, Leseprobleme und Lesegeschwindigkeit des/r Jüngeren – speziell für schwächere LeserInnen. (Gemeinsam lesen. Begleitmaterialien zur Aktion LesepartnerInnen, S. 4)

Quelle: Österreichischer Buchklub der Jugend, www.family-literacy.at

Datum: So. 15.11.2020