Jagdpädagogik im Berufsjägerkurs - Weidwerk macht Schule

Gespeichert von Maximilian Kindler am Di. 26.03.2019
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Öffentlichkeitsarbeit für den Wald wird immer wichtiger. Das Interesse am Natur- und Kulturraum Wald durch Erholungssuchende nimmt ständig zu. Auch die Jagd ist hier gefordert.
Neben allen jagdfachlichen Unterrichtsfächern ist ein Thema im Lehrplan des Berufsjägerkurses in der FAST Rotholz der „Jagdpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit“ gewidmet. In drei Schulmonaten durften 10 angehende Berufsjäger aus Tirol, Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark sich hier ein Rüstzeug zulegen, um auf spielerische Art die Vermittlung von jagdlichem Wissen umsetzen und das Verständnis für die Wildtiere und ihren Lebensraum wecken zu können.

Zum Abschluss des Lehrgangs gab es im März 2019 einen Jagd- und Naturvormittag der angehenden Berufsjäger mit dem dritten Jahrgang der Naturparkschule Vomp in Tirol. Die 50 Kinder bekamen dabei einen Einblick in die Jagdkultur, in das Leben der Wildtiere und den Beruf des Jägers samt damit verbundener Arbeit. Jagd- und Waldaufseher Günther Pircher stellte dafür einen passenden Waldplatz zur Verfügung.
Ein selber zusammengestelltes Domino zur Jagd allgemein war der Einstieg in das Thema. Den Kindern wurden bei Spielen wie „Schau genau“, „Gams am Fels“, Tiere raten“ oder „Tiere unterwegs“ viele jagdliche Begriffe und Eigenheiten rund um die Wildtiere und den Beruf des Jägers beigebracht. Zur Stärkung gab es natürlich schmackhafte Wildwürste mit Brot, Äpfel und Saftl.

Aus ihren Rucksäcken konnten die Jäger schließlich allerhand Interessantes herausnehmen: von alltäglichen Gebrauchsgegenständen, die man auf die Jagd mitnimmt, bis hin zu Abwurfstangen vom Hirsch, Krickerln vom Reh, Gamskrucken und anderen Trophäen konnten die Kinder alles anschauen und selber in die Hand nehmen. Die Kinder waren sehr interessiert an den Waldspielen und hatten großen Spaß dabei. Beim Abschlussspiel „1, 2 oder 3“ konnten alle beweisen, wie lehrreich dieser Vormittag war.

Die Lehrgangsteilnehmer 2019 waren sich einig: „Durch aktive Informationsarbeit können wir Berufsjäger dazu beitragen, dass die Menschen wieder ein Verständnis für die Natur, für die Wildtiere und somit auch für die jagdlichen Zusammenhänge bekommen.“

Die Volksschule Vomp bedankt sich recht herzlich bei Birgit Kluibenschädl und ihren angehenden Berufsjägern für den tollen und lehrreichen Vormittag.

Text und Fotos: Berufsjägerkurs 2019

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