Generation Brille - Auswirkungen des intensiven Medienkonsums

RedakteurIn: Kerstin Kuba
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Handy und Tablet beeinflussen die Entwicklung des Auges und der Sehkraft. Drastische Beispiele sind die asiatischen Länder, bei denen Bildschirmzeiten von mehr als vier Stunden pro Jugendlichen normal sind. Sie weisen Kurzsichtigkeitsraten von über 90 Prozent bei Jugendlichen auf.

Die Kurzsichtigkeit wird auch in Europa ein Phänomen der Moderne. Es wächst die Generation Fehlsichtigkeit heran, denn immer mehr junge Menschen sehen schlecht, weil sie sich ständig auf Bildschirme in unmittelbarer Umgebung konzentrieren. 

Das stundenlange Starren auf kleine Bildschirme verlangt von den Usern den Nahsichtmodus, das verändert auf Dauer die Form des Augapfels.

Übungen und Aufenthalte an der frischen Luft sind Balsam für gestresste Augen. Im Anhang finden Sie ein Poster der AUVA. Im Klassenzimmer oder PC-Raum aufgehängt sensibilisiert es Schüler_innen wie Lehrende für das noch wenig beachtete Phänomen.

Die kleinen Bildschirme von Smartphone und Tablet erfordern konsequente Auszeiten. Darum müssen auch Pädagog_innen darauf achten, dass das Tablet nicht zum Dauermedium des Unterrichts wird. 

Das Auge freut sich über frische Luft, kurze Ausgänge kompensieren eine intensive Nutzung. Es empfiehlt es sich außerdem, den Blick während der Bildschirmarbeitszeit mmer wieder in die Ferne schweifen zu lassen.

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Datum: Do. 21.11.2019