Die Person als positive Kraft im Unterricht

Gespeichert von Reinhold Embacher am Mo. 15.07.2019
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Die Ausgabe 05-06 2019 der Zeitschrift Erziehung & Unterricht sieht in einem der beiden Schwerpunkte das Lernen durch die Augen der Lernenden. Den Schwerpunkt "Die Person als positive Kraft im Unterricht" hat Jutta Clarke koordiniert. Im Editorial heißt es dazu:

Auf den Punkt gebracht: Unterricht soll dem Lernen des Kindes, der Schülerin, des Schülers dienen.
Nun kann man Unterricht unterschiedlich anlegen und mit Schlagworten belegen: lehrerzentriert, schülerzentriert, offen, individualisiert, differenziert, kompetenzorientiert, standardisiert…. oder: personalisiert!
Der Blick auf die Person, auf das, was bedeutsam für das Lernen des einzelnen Schülers, der einzelnen Schülerin ist, braucht Begegnung und Beziehung, den Spiel-Raum und die Zeit für eigene Gedanken, Gefühle und Wege. Unterricht durch die Augen der Lernenden zu sehen, wurde zum pädagogischen Anspruch, den Menschen in seiner Ganzheit und Besonderheit wahrzunehmen und dies als Grundlage des Lernens zu begreifen, ist daher Anliegen und Absicht der Beiträge.

Der zweite Schwerpunkt der Ausgabe widmet sich dem Thema Schulkultur. In der Aufbereitung des Schwerpunktes wird zuerst die Forschungslage zu Schulkultur und Schulkulturen systematisch dargestellt. Daran schließen Beiträge über unterschiedliche Forschungsprojekte an und komplettieren den Teilschwerpunkt.

Aufsätze und Autor/innen:

Die Person als positive Kraft im Unterricht

  • Karlheinz Biller, Mit sinnorientierter Pädagogik und geistiger Person
    erfolgreich leben
  • Eva Maria Waibel, Lernen ist kein Zuschauersport – Wege personalen Lernens
  • Veronika Möltner/Thomas Happ, Lernen mit innerer Zustimmung
  • Kevin Hubelnig/Nicole Kainz/Magdalena Kovačić/Simone Krobath/Stefanie Kummer/Antonia Leitner/Melanie Schneider/Sabine Strauß, „Sinn & Liebe“:
    Ein Lernprojekt von Studierenden zum 10. Viktor Frankl Symposium an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule
  • Thomas Köhler, Ein pädagogischer Logos – Mehr als ein Leitfaden für den Alltag Lehrender
  • Christian Wiesner, Die Arbeit mit Gruppengestalten – Existenzanalyse, Feldtransformation und Beziehungspädagogik
  • Christoph Schlick/Manuela Wipperfürth, Das Modell einer sinnorientierten Wertedynamik – Werte an Schulen (er)lebbar machen
  • Jutta Clarke, May the Force be with You – Das Menschenbild Viktor Franks
    und die Pädagogik
  • Daniele Bruzzone, Vom Wissen zum Gewissen – Grundlagen einer sinnorientierten Erziehung


Schulkultur(en)

  • Koordination: Karina Fernandez, Gerlinde Janschitz und Antonia Schirgi
  • Doris Lindner, Theorien zu Schulkultur(en) im systematischen Vergleich – ein Abriss
  • Jörg Markowitsch/Gerlinde Janschitz, School Culture – eine kurze Einführung in die englischsprachige Schulkulturforschung
  • Michaela Jonach/Franz Gramlinger, Qualitätskultur eine Antwort auf die Frage nach Implementierungsschwierigkeiten im Rahmen des schulischen Qualitätsmanagements?
  • Mariella Knapp/Michaela Kilian, School Culture matters! Schulkulturelle Komponenten im Kontext der NMS-Reform
  • Daniela Wetzelhütter/Manuela Gamsjäger, Schülermitbestimmung im Kontext von Schulentwicklung –  Wirkung von schulischen und klassenspezifischen Bedingungen
  • Sandra Hafner, Fachmittelschule „Pädagogik“ und Gymnasium –  zwei Schulkulturen als Vorbildung für Volksschullehrpersonen
  • Claudia Schuchart/Doris Bühler-Niederberger/Tim Sommer/Aytüre Türkyilmazeetu15_kurve_ro, Schulkultur im Zweiten Bildungsweg –  zwischen institutionellen Normen und individuellen Bedürfnissen
  • Monika Gigerl, Schulkultur der Menschenrechte
  • Kornelia Kolleritsch/Michaela Sburny, Schulkultur unter der Lupe – was können, wollen, müssen wir tun? Ein Fortbildungsformat des Instituts für Educational Governance der PH Steiermark
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