So gelingt mein Elternabend zum Thema "Sicher im Netz"
Wer einen Elternabend zum Thema "Sicher in Netz" veranstalten möchte, aber nicht weiß, wo bzw. wie man dieses Projekt angehen soll, ist hier genau richtig! Wer kann mich begleiten? Wo finde ich Informationen zum Thema? Wie runde ich das Thema ab? So - oder so ähnlich - kann ein Elternabend aufgebaut werden!

Tipp 1: Unterstützung suchen!
Gerade bei einem so großen und umfangreichen Themengebiet ist es immer von Vorteil, wenn man einen externen Referierenden an die Schule holt. Eine schulfremde Person hat sofort eine ganz andere Wirkung auf die Zuhörer*innen und es schadet auch nicht zu zeigen, dass die Medienerziehung nicht nur eine lokale Klassen- oder Schulangelegenheit ist.
Für Volksschulen bietet sich das kostenfreie DigiMINTCoaching an. Unsere "Sicher im Netz"-Expertin Kerstin Kuba freut sich über jede Anfrage und steht den Schulen mit Rat und Tat zur Seite.
Auch die Saferinternettrainer:innen von saferinternet.at bieten verschiedene Module für Elternabende an. Die Themen reichen vom Basismodul "Internet und Handy sicher nutzen", über "Gewalt und Gewaltprävention rund um Handy und Internet" bzw. "Soziale Netzwerke und Schutz der Privatsphäre", bis hin zu "Computerspiele – Tipps für den Erziehungsalltag". Eine unverbindliche Anfrage kann hier gestellt werden.
Die SCHUSO (Schulsozialarbeit Tirol), welche bereits an vielen Schulstandorten vertreten ist, bietet ebenfalls Unterstützung im Umgang mit digitalen Medien an den diversen Bildungseinrichtungen an.
Tipp 2: Zuerst vor der eigenen Haustüre kehren!
Um mit Eltern und Erziehungsberechtigten über die Mediennutzung ihrer Kinder und Jugendlichen zu sprechen, muss man im Vorfeld seine eigene Mediennutzung kritisch hinterfragen, denn auch Lehrpersonen tappen oftmals in die gleichen Fallen, wie unsere Schüler*innen.
Dabei ist es wichtig, ehrlich zu sein. Sich selbst zu belügen hilft niemandem und man kann es auch so sehen: Wem im Internet bereits einmal etwas daneben ging, kann aus eigener Erfahrung sprechen!
Tipp 3: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete!
"Sicherheit im Netz" ist ein viel zu großes Themengebiet. Es sollten sich kleinere, überschaubare Bereiche herausgepickt werden, bei denen man sich auch sicher und kompetent fühlt.
Gute Hilfestellungen und Anregungen findet man dazu im Praxishilfenbereich der Website internet-abc.de.
Tipp 4: Informationsmaterial bereitstellen
"Was nehmen Sie vom heutigen Vortrag mit?", wäre zum Beispiel eine gute Einleitung zur Ausleitung.
Geben Sie den Eltern und Erziehungsberechtigten konkretes Informationsmaterial mit, welches sie sich zu Hause in Ruhe zu Gemüte führen können. Dies kann eine Linkliste (siehe internet-abc.de/Materialien für einen Elternabend/Material 5), eine Website-Empfehlung (saferinternet.at, schau-hin.info) oder bereits im Vorfeld bestelltes, analoges Infomaterial sein.
Wenn man zeigt, dass der richtige Umgang mit digitalen Medien ein ehrliches Anliegen und keine Eintagsfliege ist, wird der nächste Elternabend sicher gelingen!