Saferinternet am KAD Tirol

Kerstin -
Schüler:innen in Diskussion
Teilnehmende Schüler:innen

Im Rahmen des österreichweiten Aktionsmonats „Safer Internet“ veranstaltete die Landespolizeidirektion Tirol (Landeskriminalamt, Bereich Kriminalprävention), am 5. Februar 2026 eine Präventionsveranstaltung im Sicherheitszentrum Tirol in Innsbruck. 40 Schülerinnen und Schüler aus ganz Tirol präsentierten dabei ihre Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der digitalen Welt.

Bereits im Dezember 2025 wurden Schulen durch die fünf regionalen Kriminaldienstassistenzstellen (KAD) Tirols eingeladen am Projekt teilzunehmen. Von Mitte Dezember 2025 bis Ende Jänner 2026 beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit Themen wie Fake News, Cybermobbing, Hass im Netz, Datenschutz, Grooming, digitaler Manipulation sowie psychischer Gesundheit. Die Ergebnisse wurden in Form von 13 Plakaten umgesetzt, die nun in allen fünf Regionen in Tirol als Wanderausstellung präsentiert werden.

„Gerade in der weltweiten Debatte um Plattformregulierung und Klarnamenpflicht wird deutlich: Digitale Kompetenz heißt Verantwortung übernehmen. Dieses Projekt zeigt, dass junge Menschen digitale Räume kreativ und reflektiert mitgestalten können“, so Mag. Johannes Freiseisen, stellvertretender Landespolizeidirektor von Tirol. „Jugendliche gehen nicht mehr online, sie sind online. „Safer Internet“ ist der Schlüssel zu einer medienkompetenten Welt, betont Kerstin Kuba-Nimmrichter, Mittelschullehrerin, TiBS-DigiCoach und Saferinternet-Trainerin. „Medienkompetenz bedeutet nicht Verbote, sondern Begleitung, Aufklärung und Stärkung der Eigenverantwortung.“

Insgesamt beteiligten sich neun Schulen, 31 Plakate wurden eingereicht, 13 davon für eine Wanderausstellung ausgewählt. Diese wird künftig in allen KAD-Regionen Tirols an öffentlich zugänglichen Orten gezeigt. Die Bildungsdirektion, vertreten durch Mag. Dr. Claudio Landerer, Schulqualitätsmanager, unterstützt die von der Polizei durchgeführte Präventionsveranstaltung und hofft durch die Wanderausstellung das Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Projekt #SafeSpaceSchule vorgestellt. Dabei erstellen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Schule einen kreativen Social-Media-Beitrag (z. B. ein Kurzvideo, einen Clip oder ein Reel) über ihre Perspektiven, Sorgen und Lösungsansätze für ein sicheres schulisches Umfeld. Für die drei besten Beiträge gibt es jeweils 1.000 Euro zu gewinnen. Details werden unter anderem über die Lernplattform „Leon“ bekanntgegeben. (Redaktionelle Anmerkung: Alle Infos zu #SafeSpaceSchule publiziert: https://leon.tsn.at/258563)

(Presseaussendung der LPD-T-LKA-Kriminalprävention)

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