KI & Cybercrime: Digitale Bildung als Schutzfaktor

Florian -
Werbegrafik des JKU COOL Lab für das Projekt „Sicher im Digitalen – Die Online-Sicherheits-Plattform des JKU COOL Lab". Zu sehen sind Jugendliche und junge Erwachsene, die an Laptops und Tablets arbeiten sowie in einer Gruppe diskutieren. Sprechblasen zeigen die Begriffe „Passwort?", „Phishing?" und „Datenschutz!". Im Hintergrund digitale Netzwerkgrafiken, ein Schloss-Symbol und ein Schutzschild mit Käfer-Icon als Hinweis auf Cybersicherheit. Ein Button mit der Aufschrift „Zu den Angeboten" ist rechts unten Florian Wanner Nano Banana 2

Am 8. April 2026 stellten Mag. Corinna Hörmann, Ph.D. (Universität Salzburg) und Mag. Eva Schmidthaler, Ph.D. (Johannes Kepler Universität Linz) beim Impulsvortrag im Audimax der EDUdays 2026 Ergebnisse aus dem Projekt „Sicher im Digitalen: Starke Mädchen. Starke Zukunft." des JKU COOL Labs vor.

Deepfakes und Social Engineering als neue Bedrohungslage

KI-Technologien ermöglichen heute die täuschend echte Manipulation von Fotos, Videos und Sprachaufnahmen. Für Jugendliche entstehen dadurch konkrete Risiken. KI-gestütztes Social Engineering und Deepfakes betreffen zunehmend auch Minderjährige. Das Projekt lief von Oktober 2024 bis Dezember 2025, wurde vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung im Rahmen des Förderaufrufs „Maßnahmen zur Stärkung von Frauen und Mädchen" gefördert und richtete sich gezielt an Schülerinnen zwischen 11 und 18 Jahren.

Praxisnahe Materialien für Schule und Unterricht

Im Zentrum des Vortrags standen die im Projekt entwickelten Workshopformate und Unterrichtsmaterialien, die vermitteln, wie Schüler:innen digitale Risiken erkennen und einordnen können. Ergänzt wurden diese Angebote durch ein Mentor:innen-Programm (Digital Heroes), einen Digital Queens Club sowie frei zugängliche Kompakt-Fact-Sheets für Lehrpersonen. Alle Materialien zielen darauf ab, digitale Resilienz aufzubauen.

Digitale Bildung als Präventionsinstrument

Der Vortrag zeigte, dass technische Schutzmaßnahmen allein nicht ausreichen. Gefragt ist eine Medien- und Digitalkompetenz, die Jugendliche befähigt, KI-generierte Inhalte kritisch zu beurteilen. Lehrpersonen erhalten durch die Projektergebnisse konkrete Werkzeuge, um diese Kompetenzen im Unterricht gezielt zu fördern.

Die präsentierten Ergebnisse regten sehr zum Nachdenken an und forderten eindrucksvoll das nötige Handeln. Solange digitale Sicherheitsbildung noch kein selbstverständlicher Bestandteil des Schulalltags ist, bleiben Schüler:innen gegenüber KI-gestützten Bedrohungen ungeschützt.

➡️ Zur Nachlese des Vortrags bei den EDUdays 2026

➡️ Zum Projekt "Sicher im Digitalen: Starke Mädchen. Starke Zukunft."

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI formuliert und redaktionell überarbeitet.

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