FETCH THE SKETCH meets 12. eFutureDay 2026

An der Mittelschule Silz-Mötz gibt es ein Wahlpflichtfach mit einem ungewöhnlichen Anspruch. Manuel Schatz, Lehrperson an der Schule, bringt Schüler:innen dazu, Graffiti auf städtischen Mauern zu gestalten. Das Fach heißt FETCH THE SKETCH und verbindet künstlerische Praxis mit konkretem gesellschaftlichem Bezug.
Ein Bild zu einer zentralen Frage
Die Keynote von Dr. Diana Knodel, Mitgründerin und CEO der EdTech-Plattform fobizz, trug den Titel „Drei Jahre Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer – wo stehen wir heute?" (Programm eFutureDay 2026). Das Graffiti aus dem Wahlpflichtfach greift genau diesen Ausgangspunkt auf. Es macht sichtbar, was viele Lehrpersonen aktuell beschäftigt: Wie verändern KI-Anwendungen Lehr- und Lernprozesse? Welche Rolle bleibt Lehrkräften, wenn Algorithmen mitdenken?
Das Bild ist dabei kein dekoratives Element. Es bündelt Fragen, die im Schulalltag täglich relevant sind: der sinnvolle Einsatz digitaler Werkzeuge, neue Formen der Lernunterstützung, die Förderung kritischen Denkens und der verantwortungsvolle Umgang mit KI-Anwendungen. Das sind Fragen, auf die es noch keine endgültigen Antworten gibt.
Pädagogische Reflexion in Bildform
Das Graffiti lädt zur Reflexion ein. Es fragt, wie KI Unterricht sinnvoll ergänzen kann, wo Individualisierung und Entlastung realistisch sind und wo professionelles Urteilsvermögen und klare Regeln notwendig bleiben. Diese Abwägungen werden im Schulalltag zunehmend dringlicher, je selbstverständlicher KI-Werkzeuge im Klassenzimmer werden.
Dass ein solches Bild in einem Wahlpflichtfach einer Mittelschule entsteht und nicht in einem Designbüro, zeigt, was schulische Kreativarbeit leisten kann. Sie macht Debatten sichtbar, die sonst in Fortbildungen und Fachdiskussionen verbleiben. Für Lehrpersonen, die nach ähnlichen Zugängen suchen, ist FETCH THE SKETCH ein Beispiel dafür, wie künstlerische Praxis und aktuelle Bildungsfragen im Unterricht zusammenfinden können.
Weiter Bilder aus dem Wahlpflichtfach:
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Claude AI formuliert und redaktionell überarbeitet.