Was erfolgreiche Schulen anders machen und was wir konkret daraus lernen können

Florian -
Beispielbild Florian Wanner Google Gemini

Was macht Schulen erfolgreich? Diese Frage stellen sich viele Lehrpersonen oft zwischen Unterrichtsvorbereitung, Klassenführung und Schulentwicklung. Der Blick auf erfolgreiche Schulen zeigt, es sind nicht einzelne Methoden oder große Reformen, sondern konsequente Grundhaltungen, die im Alltag sichtbar werden.

Ein eindrucksvolles Beispiel liefern mehrere englische Schulen, die trotz herausfordernder sozialer Rahmenbedingungen sehr gute Lernergebnisse erzielen. 

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Klare Führung zeigt sich im Alltag

In den beobachteten englischen Schulen ist Führung spürbar, nicht in Form von Kontrolle, sondern durch klare Erwartungen. Schulleitungen formulieren deutlich, was guten Unterricht ausmacht und welches Verhalten erwartet wird. Diese Klarheit wird nicht nur in Leitbildern festgehalten, sondern täglich gelebt.

So beginnen Unterrichtsstunden ruhig und strukturiert. Schülerinnen und Schüler stehen bereit, Arbeitsmaterial liegt vorbereitet auf den Tischen, der Einstieg erfolgt ohne Verzögerung. Für Lehrpersonen bedeutet das, Unterrichtszeit wird Lernzeit.

 

Struktur schafft Sicherheit für alle

Ein zentrales Merkmal dieser Schulen ist die konsequente Umsetzung gemeinsamer Regeln. In den Gängen wird ruhig gegangen, Übergänge sind klar geregelt, Störungen werden sofort und einheitlich aufgegriffen, unabhängig davon, welche Lehrperson gerade unterrichtet.

Gerade diese Konsequenz entlastet Lehrpersonen. Sie müssen Regeln nicht ständig neu verhandeln. Schüler:innen wissen, was gilt und können sich auf das Lernen konzentrieren.

 

Beziehung und Wertschätzung bleiben zentral

Trotz klarer Regeln herrscht kein kaltes Klima. Im Gegenteil. Lehrpersonen begrüßen ihre Klassen persönlich, positives Verhalten wird bewusst wahrgenommen, Lernfortschritte werden sichtbar gemacht. Die englischen Schulen zeigen eindrucksvoll, Strenge und Wertschätzung schließen einander nicht aus, sie bedingen einander.

Diese Haltung stärkt Motivation und Bindung, besonders bei Schüler:innen, die Schule bisher als wenig erfolgreich erlebt haben.

 

Unterricht als gemeinsames Entwicklungsfeld

Erfolgreiche Schulen investieren gezielt in Unterrichtsentwicklung. Lehrpersonen hospitieren regelmäßig bei Kolleg:innen, tauschen sich über wirksame Strategien aus und nutzen gemeinsame Planungszeiten. Dabei geht es nicht um Bewertung, sondern um Lernen voneinander.

Diese Praxis deckt sich mit Forschungsergebnissen: Guter Unterricht entsteht dort, wo er gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt wird.

 

Daten als Orientierung, nicht als Druckmittel

In den englischen Schulen werden Lernstände regelmäßig überprüft. Die Ergebnisse dienen nicht zur Etikettierung, sondern zur gezielten Unterstützung. Fördermaßnahmen setzen früh an, bevor Lernlücken groß werden. Lehrpersonen erhalten dadurch eine klare Grundlage für pädagogische Entscheidungen.

 

Erfolgreiche Schulen sind keine Zufallsprodukte. Sie entstehen dort, wo klare Führung, verlässliche Strukturen, hohe Erwartungen und wertschätzende Beziehungen zusammenwirken. Schulentwicklung beginnt nicht bei großen Konzepten, sondern im konsequent gestalteten Alltag. Kleine, gemeinsam getragene Schritte können große Wirkung entfalten, für Unterrichtsqualität, Schulklima und Lernerfolg.

 

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von ChatGPT 5.2 formuliert. 

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