Künstliche Intelligenz im Unterricht: Was Forschung wirklich zeigt

Spätestens seit Text- und Lernassistenten frei verfügbar sind, stellt sich für viele Lehrpersonen nicht mehr die Frage ob, sondern wie KI sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann. Aktuelle Forschungsergebnisse der Universität Würzburg liefern dazu eine wichtige Orientierung und zeigen zugleich klare Grenzen auf.
KI allein verbessert noch keinen Unterricht
Die Würzburger Forschung macht deutlich. dass KI kein pädagogisches Wundermittel ist. Viele internationale Studien beschäftigen sich stark mit der technischen Leistungsfähigkeit von KI-Systemen, weniger jedoch mit der Frage, wie Schülerinnen und Schüler tatsächlich mit diesen Werkzeugen lernen. Genau hier liegt ein zentrales Problem. Gute Technik ersetzt keine durchdachte Didaktik.
Lernen wird dann wirksam, wenn Lernende selbst aktiv denken, Zusammenhänge herstellen und Rückmeldungen verstehen. Wird KI hingegen nur als schnelle „Antwortmaschine“ genutzt, besteht die Gefahr, dass Lernprozesse oberflächlich bleiben. Die Forschung warnt daher ausdrücklich davor, KI unreflektiert einzusetzen.
Die Rolle der Lehrperson bleibt zentral
Ein zentrales Ergebnis der Studien aus Würzburg ist die klare Aufwertung der Lehrperson. KI kann unterstützen, etwa bei der Erstellung von Übungsaufgaben, bei Differenzierung oder beim Formulieren von ersten Entwürfen. Die pädagogische Verantwortung bleibt jedoch immer beim Menschen.
Lehrpersonen entscheiden, welche Lernziele verfolgt werden, wie Aufgaben gestaltet sind und wie KI-Ergebnisse eingeordnet und reflektiert werden.
Besonders wirksam ist KI dann, wenn sie gezielt eingesetzt wird, um Lernprozesse zu strukturieren, Feedback zu geben oder individuelles Üben zu ermöglichen, eingebettet in klar geführten Unterricht und begleitet durch Reflexionsphasen.
Orientierung im App-Dschungel: der Marktplatz Lernapps
Gerade im schulischen Alltag stellt sich oft die Frage,welche digitalen Anwendungen überhaupt sinnvoll und geeignet sind? Hier setzt der österreichische Marktplatz Lernapps an. Die Plattform bietet Lehrpersonen einen zentralen Zugang zu qualitätsgeprüften digitalen Lernanwendungen, darunter auch KI-unterstützte Tools.
Die Apps werden geprüft, unter anderem im Hinblick auf pädagogische Qualität, Datenschutz und Barrierefreiheit. Für Schulen bedeutet das eine spürbare Entlastung. Lehrpersonen müssen nicht jede Anwendung selbst bewerten, sondern können auf eine verlässliche Vorauswahl zurückgreifen und diese gezielt in ihren Unterricht integrieren.
KI braucht didaktische Führung
Die Forschung der Universität Würzburg zeigt klar, dass die KI nicht über Lernerfolg entscheidet, sondern ihr Einsatz im Unterricht. KI kann Lernprozesse unterstützen, Lehrpersonen entlasten und neue Zugänge ermöglichen, vorausgesetzt, sie wird bewusst, zielgerichtet und reflektiert genutzt.
Mit Angeboten wie dem Marktplatz Lernapps erhalten Schulen in Österreich eine wichtige Unterstützung, um digitale und KI-gestützte Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Entscheidend bleibt dabei immer die pädagogische Gestaltung.
KI wirkt dort am besten, wo sie gutes Unterrichten ergänzt, nicht ersetzt.
Der Artikel wurde unterstützt von ChatGPT 5.2 formuliert.