Künstliche Intelligenz – Ein neuer globaler Machtkampf

Florian -
Beispielbild Florian Wanner Canva AI

Die renommierte ARTE-Reihe "Mit offenen Karten" widmet sich in dieser Folge einem Thema, das unsere Zukunft maßgeblich prägen wird, dem Machtkampf rund um KI. In gewohnt präziser Manier wird die geopolitischen Dimensionen hinter den Algorithmen analysiert.

Worum geht es?

Der Film verdeutlicht, dass KI längst kein rein technologisches Phänomen mehr ist, sondern ein zentrales Instrument der Weltpolitik. Im Zentrum steht der erbitterte Wettlauf zwischen den USA und China. Während die USA durch Unternehmen wie OpenAI und Nvidia führen, investiert China massiv in staatlich kontrollierte Forschung und Überwachungstechnologien. Der Beitrag beleuchtet zudem die physische Basis der KI, von den Rechenzentren, die enorme Mengen an Energie und Wasser verbrauchen, bis hin zur strategischen Bedeutung Taiwans, wo die weltweit modernsten Halbleiter produziert werden.

Was kann man lernen?

Zuschauerinnen und Zuschauer erfahren, dass technologische Vorherrschaft direkt mit wirtschaftlicher und militärischer Macht verknüpft ist. Der Film schärft das Bewusstsein für die Abhängigkeiten in der globalen Lieferkette und stellt die kritische Frage nach der Rolle Europas. Kann der Kontinent zwischen den Supermächten eine eigene „digitale Souveränität“ behaupten oder bleibt er lediglich ein regulierter Markt für fremde Technologien?

Ein Muss für den Geographie- und Informatikunterricht, um die unsichtbaren Machtstrukturen hinter unseren Bildschirmen zu verstehen.

Zum Kurzfilm geht es hier: Mit offenen Karten: KI erklärt: Globaler Wettbewerb

Weitere Videos zu KI erklärt von ARTE gibt es HIER!

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