Französische Fahne (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons / User: SKopp; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_France.png; public domain

"Die Franzosen haben die Wahl. Im April und Mai 2012 entscheiden sie in vermutlich zwei Wahlgängen, wer in Zukunft ihr Präsident sein wird. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy will für weitere fünf Jahre im Elysée-Palast regieren.

Doch viele Franzosen sind von ihm enttäuscht und seine Umfragewerte sind entsprechend schlecht. Sein schärfster Konkurrent ist der Sozialist François Hollande. Dieser wirbt damit ein "normaler Präsident" werden zu wollen und stilisiert sich so als Anti-Sarkozy. Doch auch Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National kämpft darum, in die Stichwahl zu kommen. Der Wahlkampf ist in Frankreich im vollen Gange.

Am 22. April 2012 beginnen die französischen Präsidentschaftswahlen mit einem ersten Wahlgang. Sollte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten, wird am 6. Mai in einer Stichwahl zwischen den zwei stärksten Kandidaten entschieden, wer Frankreichs zukünftiger Präsident ist. ... (Quelle: www.lpb-bw.de [1]

Die Seiten der Landeszentrale für politische Bildung geben eine gute Übersicht inklusive verschiedenster Links über alle Kanditaten für das Staatspräsidentenamt in Frankreich für den kommenden Wahlgang. Mal sehen ob die Franzosen auch so demokratieverdrossen sind wie die Innsbrucker BürgerInnen, von den denen gestern jede/r Zweite zu Hause geblieben ist - eine Wahlbeteiligung von knapp 50 % nähert sich langsam den gewohnten US-amerikanischen Verhältnissen von 27%. Würde man die NichtwählerInnen als Mandate für den Gemeinderat sichtbar machen, dann bliebe die Hälfte der Sitze in der Landeshauptstadt wohl leer.

Weiterführende Links (Bitte mit STRG+SHIFT+Mausklick öffnen):

Bildquelle: 
Wikimedia Commons / User: SKopp; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flag_of_France.png; public domain