Young Science-BotschafterInnen

RedakteurIn: Maximilian Kindler
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Das Young Science-Zentrum des OeAD fördert bereits seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Projekten und Initiativen die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule. Unser beliebtes Angebot der „Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter“ bietet auf niederschwellige Art und Weise erste Einblicke in die Welt der Wissenschaft. Dabei besuchen WissenschaftlerInnen Schulen, erzählen von Ihrem Forschungsfeld und Ihrem Forschungsalltag und beantworten die Fragen der SchülerInnen. Diese Gespräche ermöglichen es, Vorurteile über den Beruf als ForscherIn abzubauen und mögliche Karrierewege in der Wissenschaft aufzuzeigen. 62 Personen stehen darüber hinaus österreichweit für eBesuche zur Verfügung.

Wie lade ich eine Botschafterin oder einen Botschafter in meine Schule ein?
Lehrpersonen suchen in der Datenbank nach geeigneten WissenschaftlerInnen und füllen das dazugehörige Online-Formular aus. Der Kontakt wird durch das Young Science-Zentrum vermittelt und die LehrerInnen können danach direkt mit den BotschafterInnen einen Termin für einen ein- bis zweistündigen Besuche vereinbaren. Des Weiteren erstellen die LehrerInnen gemeinsam mit den Kindern oder Jugendlichen einen Fragenkatalog und bereiten sie auf den Besuch vor.

Welche Schulen dürfen mitmachen?
Das Angebot richtet sich an alle österreichischen Schulen - von der Volksschule über die NMS bis zur AHS und BHS. Alle Forschenden sind dabei stets bemüht, sich an das Wissen und Vorwissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen. Die Besuche der BotschafterInnen werden ehrenamtlich durchgeführt. Bei manchen WissenschaftlerInnen können Fahrtkosten für die Schulen anfallen.
Für Tirol haben sich bereits 55 ForscherInnen bereit erklärt, als Young Science-BotschafterInnen Schulbesuche durchzuführen.

Was sind eBesuche?
In diesem besonders herausfordernden Schuljahr werden nicht immer persönliche Besuche von schulfremden Personen möglich sein, daher gibt es die Möglichkeit der eBesuche: BotschafterInnen besuchen die Klasse virtuell mit Hilfe einer Videokonferenz (via Zoom, Skype, GoToMeeting, Teams, fairmeeting etc.). Dazu reicht die übliche Ausstattung mit einem PC und einem Beamer aus. Von diesem Angebot profitieren auch Schulen im ländlichen Raum abseits der großen Städte, denn ihnen stehen nun mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Auswahl.

Weitere Informationen zur Initiative und Erfahrungsberichte finden Sie hier

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Datum: So. 27.09.2020