Wer ist Schuld am Tod von Edith Winkler?

Bildquelle: Edith Winkler, Ende der Dreißiger Jahre (Foto: Jehudith Hübner, Jerusalem)

Die Lebens- und Leidensgeschichte von Edith Winkler steht im Mittelpunkt der Unterrichtseinheiten zur Auseinandersetzung mit Massenmord und der Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung. Zentrales Motiv ist es, den Massenmord als gesellschaftlichen Akt zu begreifen, in dem sich sich die Verantwortung nicht auf einige wenige reduzieren lässt. 

Das jüdische Mädchen Edith Margit Winkler kommt am 18. Jänner 1930 in Wien zur Welt. Bis zum Anschluss hatte das Kind eine unbeschwerte Kindheit, die Zeit des Nationalsozialismus jedoch bringt neben dem Verlust des Zuhauses, auch den Verlust der Klassenkameraden und weitere Schikanen. Edith wird gezwungen, eine jüdische Sammelschule zu besuchen. Ihr Vater wird bereits 1939 von der SS abgeholt und kommt im KZ Buchenwald um, Edith und ihre Mutter werden in das Ghetto Litzmannstadt  deportiert. 1942 werden sie in Kulmhof/Chelmo ermordet. Ihre Schwester Jessy ist die einzige der Familie, der die Flucht gelingt.

Neben dem kostenlosen pdf-Download steht nun zum Preis von 25 Euro auch gedrucktes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, abnützungsresistente biographische Karten für Schüler_innen, Bild-Poster für die Klasse und Lehrerhandreichung inklusive.

Bestellung bitte an: bestellung@erinnern.at

 

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Bildquelle: 
Edith Winkler, Ende der Dreißiger Jahre (Foto: Jehudith Hübner, Jerusalem)

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