Unterricht@Home: Praxis-NMS der KPH in Zams

RedakteurIn: Anita Eller
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Text: Raphael Mayr

Welche Plattform nutzt ihr? (Moodle, Office 365, G Suite ...)
Moodle

Welche Kommunikationsschiene ist an eurer Schule im Einsatz?
E-Mail und Moodle-Mitteilungen (auch sehr praktisch und geht sehr schnell und unkompliziert), zudem die Forums- und manchmal auch die Chatfunktion in Moodle (je nach Lehrperson)

Welche Tools und Websites verwendet ihr?
Die Online-Angebote zu den Schulbüchern (bzw. der Schulbuchverlage), ANTON, YouTube (Erklärvideos) und verschiedene andere Websites, die Lehrpersonen für Übungen gefunden haben (z.B.: Aufgabenfuchs.de für Mathematik)

Wie lauten die Arbeitsaufträge für eure Schüler/innen?
Hängt stark von Lehrperson und Schulstufe ab - tlw. für jeweils eine Woche, tlw. aber auch schon für die gesamte Zeit bis Ostern - manchmal auch sehr konkret und teilweise auch sehr frei und offen

Sind diese nur digital auszuführen oder auch analog zu erledigen?
Sowohl, als auch. Wir haben von einigen das Feedback bekommen, dass durch Homeoffice der Eltern und manchmal mehreren Kindern beim Distance-Learning der PC-Arbeitsplatz "sehr umkämpft" ist. Daher haben wir auch einige Arbeitsblätter zum Ausdrucken in die jeweiligen Kurse hochgeladen.

Wie umfangreich sind eure Arbeitsaufträge in den einzelnen Fächern?
Auch das variiert von Lehrperson und Fach. Aber weniger umfangreiche Aufträge werden stetig erweitert, weil auch viele Lehrpersonen erst in die neue Situation "reinwachsen" müssen - klappt aber schon recht gut.

Was würdet ihr anderen Schulen empfehlen? Was ist bisher an eurer Schule gut umgesetzt worden?
Da wir eine eher kleine Schule sind (18 Lehrpersonen und nur 1 Klasse pro Schulstufe) haben wir es so gemacht, dass der Direktor (1./2.) und ich (3./4.) die einzelnen Lehrpersonen beim Kurse-Erstellen, Hochladen der Materialien usw. unterstützen (oder es teilweise auch für sie übernehmen - d.h. die Materialien werden an uns gemailt und wir befüllen den jeweiligen Kurs).

Vorteil: Für Lehrpersonen, die sich nicht so gut auskennen, ist der Einstieg sehr niederschwellig und damit auch die Frustrationsgrenze sehr niedrig.

Vielleicht noch ein paar Worte, wie die Kommunikation mit den Eltern abläuft:
Sie funktioniert sehr gut (sind natürlich auch nicht so viele wie an manch anderen Schulen). Wir kommunizieren über Mail, Schulhomepage und einige nutzen auch das Tool "Schoolupdate", um so als Klassenvorstand bzw. als Direktor die Eltern direkt aufs Handy zu informieren.

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Datum: Mi. 25.03.2020