Streitpassion bzw. Zankpatience - auch ein Spiel zum Zeitvertreib

Streitpassion
Bildquelle: Dieter Draxl

Was tun, sprach Zeus, als im langweilig geworden war? Er holte sich sein zänkisches Weib Hera her und spielte mit ihr "Streitpassion", auch beaknnt als "Zankpatience". Mit diesem Kartenspiel kann man Stunden verbringen ohne dass einem langweilig wird mit einem kleinen Handicap - ist der/die GegnerIn zu strak, zu aufmerksam, zu schlau und gewifft, dann wächst die Frustration ins Unermessliche und die Todsünde Zorn beginnt das Spiel zu beherrschen. Dann sollte man einige Flüche parat haben, um seiner Enttäuschung Herr zu werden.

Was braucht man? 2 normale Kartendecks mit jeweils 52 Karten, das ist alles. Die haben in jedem Rucksack oder Koffer Platz, oder man kauft sich schnell 2 Päckchen (mit unterschiedlich gestalteter Rückseite). Jeder Spieler mischt sein Päckchen gut, zählt sich 13 (oder 12) Karten herunter - das sogenannte Sperrpäckchen und derjenige beginnt der nach dem Aufdecken der ersten Karte die höhere gezogen hat. Das Auflegemuster entnehmen Sie bitte der Spielanleitung im Link. In der Mitte jedenfalls werden in 2 Reihen a 4 Plätzen die Assen abgelegt, auf die man dann die zugehörigen Familien aufsteigend ablegen kann - damit werden an den Rändern wiederum Pätze frei, um seine eigenen Karten loswerden zu können. Am Rand müssen sie übrigens absteigen mit Farbwechsel (rot-schwarz) abgelegt werden oder man hat das Glück, sie am gegnerischen Packet loszuwerden.

Das Schöne an dem Spiel ist, dass man einige Regeln umgestalten kann wie z.B. die Möglichkeit, seine eigenen Päckchen zum Ablegen mitverwenden zu können und nicht nur das Tableau in der Mitte oder die Päckchen des Gegners. 

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Bildquelle: 
Dieter Draxl

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