Michael Kalaschnikow, der Erfinder des AK-47, verstarb am 23. Dezember 2013

AK-47
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"Der russische Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilten die Behörden der Teilrepublik Udmurtien den Agenturen Interfax und Itar-Tass zufolge am Montag mit. Das nach ihm benannte Sturmgewehr gilt mit etwa 100 Millionen hergestellten Exemplaren als das am meisten verbreitete Gewehr der Welt. ..." (Quelle: Die Sueddeutsche)

"Sie ist die folgenreichste und am weitesten verbreitete Kriegswaffe aller Zeiten; mit ihr wurden mehr Menschen umgebracht als mit allen Massenvernichtungswaffen - sie heißt nach ihrem russischen Erfinder "Awtamat Kalaschnikowa" oder kurz "AK". Noch immer geht die Legende um, dass ihre erste Version, die berühmte AK 47, eine Kopie des deutschen "Sturmgewehrs 44" gewesen sei. ..." (Quelle: www.swr.de)

" ...Diese neuen Kriege werden kaum noch von regulären Armeen nach einem etablierten Regelsystem entlang einer Frontlinie ausgefochten – Kämpfer werden nicht selten zwangsrekrutiert, sogar Kinder werden zunehmend in den Kampfeinsatz gepresst. Diese Guerillakämpfer verfügen über wenige Transportmittel, keine zentrale Logistik und sind für ihre Versorgung auf Plünderungen in den von ihnen kontrollierten Gebieten angewiesen. Die Kämpfer und die Fronten sind ständig in Bewegung, die Parteien entziehen sich – wie etwa in Liberia und Somalia – oft jeder zentralen Kontrolle oder Einflussnahme.

Diese Form der Kriegsführung verlangt auch eine Anpassung bei der Bewaffnung – Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge oder gar Flugzeuge und Helikopter sind unter diesen Umständen kaum einsetzbar. Kleinwaffen wie etwa Sturmgewehre des Typs Kalaschnikow (AK 47), Revolver oder Landminen sind hingegen auch unter primitiven Einsatzbedingungen ausgesprochen tödlich. Dabei können vorher friedliche Konflikte bei einfacher Verfügbarkeit von Kleinwaffen leichter zu bewaffneten Konflikten eskalieren und ihre Lösung in die Länge ziehen. Kleinwaffen sind nicht nur Mittel zur Gewalt, sondern mittelbar auch deren Verursacherinnen. ..." (Quelle: www.wissenschaft-und-frieden.de)
 

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