Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
Bildquelle: Wikimedia Commons/francois

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wurde 1959 basierend auf der Europäischen Menschenrechtskonvention als internationaler Gerichtshof gegründet und hat seinen Sitz in Straßburg. Mit Ausnahme von Weißrussland und dem Vatikanstaat unterstehen alle europäischen Staaten einschließlich Russland, der Türkei und der Kaukasusrepubliken Armenien, Aserbaidschan und Georgien der Rechtsprechung des EGMR.

Der EGMR kann von jeder natürlichen oder juristischen Person angerufen werden, die behauptet, in ihren von der Europäischen Menschenrechtskonvention garantierten Rechten und Freiheiten verletzt worden zu sein. Die Beschwerde muss gegen den Konventionsstaat gerichtet sein, dem die Rechtsverletzung vorgeworfen wird, damit wird dieser gegnerische Verfahrenspartei. Beschwerden gegen Privatpersonen sind nicht möglich.

Anmerkung:

Am Artikelbild sind im Vordergrund Betonteile der Berliner Mauer zu sehen.

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