EU-Wahl : das geltende Wahlrecht

Bildquelle: Europäisches Parlament

"Nach dem bestehenden Europawahlrecht hat jeder Mitgliedstaat eine feste Anzahl von Sitzen, wobei nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität größere Staaten grundsätzlich jeweils mehr Sitze hatten als kleinere Staaten, kleinere Staaten aber mehr Sitze pro Einwohner als größere. Aktiv und passiv wahlberechtigt sind alle Unionsbürger ab einer bestimmten Altersgrenze, die jedes Land selbst festlegen kann. Unionsbürger, die nicht die Staatsbürgerschaft des Landes haben, in dem sie leben, können frei entscheiden, ob sie im Land ihrer Staatsbürgerschaft oder ihres Wohnsitzes wählen wollen. Auch Bürger mit mehreren Staatsbürgerschaften können sich selbst aussuchen, in welchem dieser Länder sie wählen wollen. Als Wahlsystem ist in allen Ländern das Verhältniswahlrecht festgelegt, wobei die Sperrklausel maximal fünf Prozent betragen darf. Die genaue Ausgestaltung ist jedoch wiederum den Mitgliedstaaten selbst überlassen." "Zitat: Wikipedia)

Trotz der Komplexität der EU mit ihren 27 Mitgliedsstaaten ist das Wahlrecht vergleichsweise leicht zu durchschauen. Interessant für die politische Argumentation ist natürlich die Sitzverteilung nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität, ebenso wie die unterschiedlichen Sperrklauseln für erfolgreiche Wahlen (Stichwort: Fünf-Prozent-Hürde).

Was genau die Bestimmungen sind, welche Aufteilung es gibt und was man unbedingt über das Wahlrecht wissen sollte - Sie finden es sicher unter unten stehenden Links:

 

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