Die Glöckler

Ebenseer Glöckler
Bildquelle: Wikimedia Commons

"Glöckler stellen Figuren aus den Rauhnachtsbräuchen im Salzkammergut und angrenzenden Regionen dar. Dabei handelt es sich um Schönperchten, gute Lichtgeister, welche die bösen Rauhnachtsgeister, die Wilde Jagd, endgültig vertreiben sollen - der Glöcklerlauf findet daher in der letzten Rauhnacht, am 5. Januar, der Nacht vor Dreikönig, statt.

Der Name Glöckler leitet sich vom mittelhochdeutschen klocken (‚anklopfen‘) ab, steht also ursprünglich nicht in Bezug zu Glocken (Lärmbrauchtum, das im Krampus-, Perchten- und Faschingsbrauchtum allgemein üblich sind), sondern zu einem Einkehrbrauch, dem von Tür zu Tür-ziehen in den Anklopfnächten.

Man nimmt an, dass sich der Glöcklerlauf in seiner heutigen Form aus mehreren Brauchtumselementen an der Südspitze des Traunsees entwickelt hat und von dort im Laufe des letzten Jahrhunderts verbreitet wurde. Die erste schriftliche Erwähnung finden die Glöcklerläufe in Ebensee um 1850. Im Lauf der Zeit, stärker jedoch um 1900, werden die maskierten Glöckelngeher von den Glöcklern verdrängt. Für eine Ausbreitung dieses „neuen“ Brauches in andere Gegenden sorgten unter anderem Ebenseer, die in diese Gegenden auswanderten. ..." (Quelle: Wikipedia)
 

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