Das Friedenslicht aus Bethlehem

Kerzenlicht
Bildquelle: Quelle: Bernhard Falkinger (http://bilder.tibs.at/node/40822) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT

Vor 32 Jahren brachte die Künstlerin Ada Brandstetter den Chefredakteur von ORF Oberösterreich auf die Idee, sich bei den Spendern für "Licht ins Dunkel" mit einem Licht zu bedanken. Das Licht sollte in Bethlehem, der Geburtsstadt Jesu Christi, entzündet und als Symbol der Hoffnung und des Friedens in die Welt getragen werden.

Seither holt jedes Jahr im Advent ein oberösterreichisches Kind das Licht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem und bringt es in einem explosionssicheren Gefäß per Flugzeug nach Wien. 

Von Wien Schwechat aus wird das Licht über die ÖBB in ganz Österreich verteilt. In Innsbruck kam es heuer am 20. Dezember um 12:44 Uhr mit der Bahn an. Direkt am Bahnsteig übernahmen es Vertreter des Roten Kreuzes und der Feuerwehren, um es weiter in Tirol zu verteilen. Am Heiligen Abend kann das Friedenslicht von allen besetzten ÖBB-Bahnhöfen, von Roten Kreuz-Dienststellen und bei den Feuerwehren im ganzen Land abgeholt und weitergegeben werden. Am Hauptbahnhof Innsbruck steht es im Bereich des neuen Warteraumes bereit und im ORF-Landesstudio Tirol kann es am 24.12. ab 12 Uhr im Foyer abgeholt werden.

Die Aktion "Friedenslicht" ist mittlerweile zu einem weltweiten Brauch geworden. Österreichische Pfadfinder erhalten das Licht immer am 3. Adventsonntag und geben es an slowakische Pfadfinder weiter, die es wiederum an polnische, ukrainische und russische Jugendliche verteilen. 

Das Licht aus Bethlehem kommt nicht nur in europäischen Ländern an, sondern auch in Übersee, denn nach der Zwischenlandung in Wien wird die leuchtende Fracht nach New York und Toronto geflogen, um von dort nach Südamerika weitergereicht zu werden.
 
Verwendete Quellen:

Das Team des TiBS
wünscht allen Leserinnen und Lesern
friedliche Weihnachtsfesttage!

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Quelle: Bernhard Falkinger (http://bilder.tibs.at/node/40822) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT

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