Buchgespräche & Lesungen in der Studia Innsbruck

Bildquelle: http://www.studia.at

Montag, 21. Jänner 2019, 19.00 Uhr
Studia Buchhandlung, Innrain 52 f, freier Eintritt

Karl Schmutzhard
Asyl heißt unberaubt
Was ich in einem Heim für Asylwerber/innen lerne
Studia, 2018

Buchgespräch mit Diskussion
Karl Schmutzhard im Gespräch mit Andreas Exenberger
(Arbeitskreis Globales Lernen)

Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Und das Thema Asyl ist mitten in unserer Gesellschaft angekommen.
Ausgehend von seinen konkreten Gesprächen und Lernerfahrungen im AsylwerberInnenheim Sistrans/Aldrans (bei Innsbruck) entwickelt der Autor Karl Schmutzhard eine Mischung aus Fakten und erzählenden Texten und persönlich-philosophischen Reflexionen, in denen er das Thema in seiner weiten Bandbreite auffächert.
Sachlich, informativ, emotional berührend, spannend und abwechslungsreich geht er der Frage von Asyl nach, wobei ihn die Grundbedeutung des aus dem Altgriechischen kommenden Wortes überrascht und bewegt: asylos bedeutet unberaubt. Wer sind die Beraubten? Wer sind die Unberaubten?

 

Mittwoch, 30. Jänner 2019, 19.00 Uhr
Studia Buchhandlung, Innrain 52 f, freier Eintritt

Arno Heller liest
Herman Melville
Lambert Schneider Verlag, 2017

Moderation: Gudrun Grabher
Eine Veranstaltung des Instituts für Amerikastudien
und der Studia

Herman Melville (1819-1891) ist der Schöpfer von ‚Moby-Dick‘ und zählt zu den herausragenden Schriftstellern Amerikas. Sein grandioser Roman vom mythischen Weißen Wal hat längst Kultstatus erlangt.
Arno Heller legt mit dieser Biographie eine umfassende Neubewertung von Melvilles Persönlichkeit vor. Er verfolgt die Stationen seines Lebens von der glücklichen Kindheit in New York über die abenteuerliche Walfang-Reise im Südpazifik bis zu den tristen Jahren als Zollinspektor. Melville erweist sich als politisch weitsichtiger, zutiefst pessimistischer Kritiker einer von Kapitalismus und Rassismus geprägten Gesellschaft. Doch die literarische Anerkennung blieb aus. Familiäres Scheitern und finanzielle Misserfolge bestimmten den
Alltag.
Erst das 20. Jh. verstand Melvilles Modernität. Arno Heller erzählt auch die Geschichte einer sensationellen Wiederentdeckung zum 200. Geburtstag des Autors.

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