40 Jahre "Ärzte ohne Grenzen" - Veranstaltungen in Innsbruck

Bildquelle: Ärzte ohne Grenzen - Österreich

Vor 40 Jahren wurde "Médecines sans frontières" als Reaktion auf die humanitäre Krise in Biafra gegründet, als französische Ärzte das unglaubliche Elend der Zivilbevölkerung während des Bürgerkrieges erleben mussten und sich gegen das verordnete Sprechverbot seitens Frankreich auflehnten. 

Seitdem haben die MSF - im deutschen Sprachraum bekannt unter "Ärzte ohne Grenzen" weltweit immer wieder Hilfe geleistet, humanitäre Aktionen gestartet, medizinische Versorgung sichergestellt oder Flüchtlingen in Not geholfen. Heute hat die Organisation ihren Verwaltungssitz in Genf, setzt weltweit jährlich ca. 3000 Personen (von Ärzten bis zu Logistikern) ein und verwaltet einen Jahresetat von gut 700 Mio. Euro, der zu drei Vierteln aus Spendengeldern lukriert wird.

"Ärzte ohne Grenzen" arbeitet unabhängig von Regierungsorganisationen und so neutral wie möglich. Einer der wesentlichen Grundsätze der Organisation ist - seit den Gründungstagen - das sogenannte "Witnessing" - also das "Zeuge sein" und das Berichten über Unrecht, Gewalt und Krankheit. Dass sich die "ÄoG" damit nicht nur Freunde machen, liegt auf der Hand. Für die humanitären Verdienste wurde die Organisation im Jahr 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Zum 40jährigen Bestehen ist "Ärzte ohne Grenzen" derzeit in Österreich unterwegs und informiert mit Filmvorführungen, Ausstellungen und Vorträgen über die eigene Arbeit und die Herausforderungen, die sich täglich stellen.

In Innsbruck finden noch zwei Veranstaltungen statt:

  • Mittwoch, 25.05.2011 18:30 Uhr im Leo-Kino.  Film "Living in Emergency" 
  • Donnerstag, 26.05.2011, 18:30 Uhr Klinik Innsbruck: Informationsveranstaltung für an Mitwirkung Interessierte

 

Links: 

Bildquelle: 
Ärzte ohne Grenzen - Österreich

Suchen