„Es hat doch alles keinen Sinn mehr!“ – Sterbewunsch und Suizid im Alter

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Zunehmende Gebrechlichkeit, das Gefühl nutzlos zu sein und bei jedem Handgriff auf andere angewiesen sein – das weckt bei betagten Menschen den Wunsch zu sterben. Aus Lebenssattheit ziehen manche Menschen im Alter Bilanz und töten sich selber.

Die Suizidrate ist bei Menschen über 65 Jahren überproportional hoch. Besonders betroffen sind Männer.

Suizid im Alter, im Senioren- und Pflegeheim ist ein Tabu. Suizid wird von den einen als Schande bewertet, von den anderen als Ausdruck höchster Menschenwürde.

Studientag

„Es hat doch alles keinen Sinn mehr!“ – Sterbewunsch und Suizid im Alter

Datum:                 Dienstag, 19. Mai 2015                 9.00 – 17.00 Uhr

Ort:                       Haus der Begegnung     Rennweg 12      Innsbruck

Die Vorträge und Workshops des Studientags regen an, über eigene Urteile bzgl. Suizid nachzudenken. Sie helfen, eine ethisch verantwortliche Handlungskompetenz zu stärken sowie ein präventives Hilfenetz zu knüpfen.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden des Studientags Einblick, wie es betroffenen Angehörigen und professionell Pflegenden in einer solchen belastenden Situation geht und was diese brauchen.

 

Referent/innen:

·         Daniel Bremer: Lehrbeauftragter für Ethik und Anthropologie an der Katholischen Hochschule Freiburg i. Br.

·         Mag. a (FH) Saskia Jungnikl: Journalistin und Autorin u.a. beim „Standard“. Buchveröffentlichung: „Papa hat sich erschossen.“, 2014.

·         DGKP Markus Moosbrugger: Lehrbeauftragter am AZW, Innsbruck.

·         Gerhard Sprakties: Dipl. Diakoniewissenschaftler und evangelischer Pfarrer, Buchautor.

 

Zielgruppen

Eingeladen sind Mitarbeitende aus dem Pflege- und Betreuungsbereich in Alten- und Pflegeheimen, in Kliniken (Geriatrie), in der Hospizbewegung, in den Gesundheits- und Sozialsprengeln; Leitungsverantwortliche in Alten- und Pflegeheimen; Seelsorger/innen; (pflegende) Angehörige; Lehrpersonal im Bereich Pflege; Mitarbeitende der Telefonseelsorge; Interessierte.

 

Veranstalter         Fachstelle Altenseelsorge

                                Dipl.-Theol. Rudolf Wiesmann

 Riedgasse 9, 6020 Innsbruck

Tel. (0512) 2230-4315

Fax (0512) 2230-4399

E-Mail: rudolf.wiesmann@dibk.at

 

Tagungsbeitrag                               € 45.-

Dieser Beitrag ist vor Ort oder per Erlagschein (auf Anfrage) zu bezahlen.

 

Anmeldung bis 28. April beim Veranstalter

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