Österreichisches Institut für Menschenrechte

Österreichisches Institut für Menschenrechte
Bildquelle: ÖIM

Das Österreichische Institut für Menschenrechte war in seinem Gründungsjahr 1987 das erste Menschenrechtsinstitut im deutschen Sprachraum, seine Gründung geschah auf Empfehlung des Ministerkomitees des Europarates, das die Errichtung nationaler Menschenrechtszentren als wünschenswert erachtete. Sitz des ÖIM ist Salzburg.

Das Institut wird als gemeinnütziger Verein von der Republik Österreich, dem Land Salzburg und dem Katholischen Hochschulwerk als ordentlichen Mitgliedern getragen. Wer das Institut durch Leistungen unterstützt, kann als förderndes Mitglied aufgenommen werden. Die Arbeitsbereiche des Vereins werden weiters durch korrespondierende Mitglieder unterstützt. Für besondere Verdienste wird eine Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Aufgaben und Ziele:

Das ÖIM sieht sich als Kompetenzzentrum für den Schutz der Menschenreche im Rahmen der Europäischen Menschenrechtskonvention und der UNO. Die Rechtsprechung europäischer, internationaler und österreichischer Gerichte zu den Menschenrechten wird vom Institut dokumentiert, ebenso die einschlägige Literatur dazu. Das Institut ist Informationsstelle für Gerichte, Behörden, Anwälte, Studierende und auch Privatpersonen. Personen, die sich mit einer Beschwerde an eine internationale Instanz, z. B. den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wenden wollen, können sich vom ÖIM beraten lassen. Das Institut für Menschenrechte arbeitet auch als Informationsstelle für Menschenrechtsveranstaltungen in- und außerhalb Österreichs.

Weblink:

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