Gustav Klimt
Bildquelle: Quelle: Reinhold Embacher (http://bilder.tibs.at/node/777) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT

Emilie Flöge (Ölgemälde von Gustav Klimt, 1902)

Vor 100 Jahren, am 6. Februar 1918, verstarb Gustav Klimt, der meistpräsentierte Maler Österreichs.
Klimt war einer der Gründer der Wiener Secession und Künstler des Jugendstils, einer kunstgeschichtlichen Epoche an der Wende vom 19. zum 20. Jh. (Fin de Siècle/"Ende des Jahrhunderts").

Der künstlerische Entwicklungsweg Gustav Klimts führt vom historistischen Dekorationsmaler und Porträtisten zum Schöpfer flächiger Landschaftsbilder und in die Richtung nicht gegenständlicher Kunst über das Ornament, was kunsthistorisch als Alternative zur "reinen" Abstraktion anerkannt ist.
 
Klimt malte bekannterweise am liebsten Frauen nach seinem Motto "Das Weib ist mein Hauptwerk".
 
Von 1907 bis 1908 entstand sein berühmtestes Gemälde, "Der Kuss" [1]. Dieses Bild auf knapp 4 Quadratmetern Fläche ist eine allegorische Darstellung eines eng umschlungenen Liebespaares und verbindet Gestaltungsprinzipien japanischer Kunst mit byzantinischen Mosaiken und mittelalterlicher Tafelmalerei. Das Original befindet sich im Belvedere in Wien, das mit 24 Bildern die weltweit größte Sammlung an Ölgemälden des weltberühmten Künstlers besitzt.
 

Verwendete Quelle:
ORF.at - Leitstern des Wiener Fin de Siècle [2]

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Quelle: Reinhold Embacher (http://bilder.tibs.at/node/777) Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT