ZARA Rassismus Report 2010

Don Johanson - Aug in Aug mit dem Frühmenschen (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons

Ein leidiges Thema, diese Rassenfrage. Wo es doch nur eine menschliche Art gibt und die heißt DER WISSENDE MENSCH. Doch mit dem Wissen scheint es nicht getan zu sein, wenn Angst und Vorurteil Herz und Hirn okkupieren.

Der alljährliche ZARA-Report verdeutlicht wieder einmal, wie schlecht es in manchen Menschen um ihre Urteilskraft bestellt ist und wie gut um ihre Vorurteilskraft. Der 6MB-große Download steht Ihnen auf der Website von ZARA zur Verfügung.

"„Dreckige Polin“, „Japanische Fotze“, „Scheiß Kopftuchweib“ so und anders mussten sich im vergangenen Jahr Frauen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit beschimpfen lassen. Die von ZARA – Zivilcourage und Anti‐Rassismus‐Arbeit im Rassismus Report 2010 dokumentierten rassistischen Vorfälle weisen verstärkt auf Diskriminierungen von Frauen mit Kopftüchern hin. Es wurden häufiger als bisher Fälle gemeldet, in denen Frauen mit Kopftuch am Arbeitsmarkt abgelehnt wurden und sie im Alltag rassistischen Äußerungen ausgesetzt wurden.

Völlig außer Kontrolle geraten scheint auch Rassismus im Internet zu sein. Ein Blick auf unmoderierte Blogs und Postings in sozialen Netzwerke zeigt, wie maßlos und ungezügelt – auch sprachlich – im Netz verhetzt wird – die Botschaften sind nicht nur rassistisch, oft gehen sie mit Einschüchterungen und Drohungen einher. Diese Postings bleiben zu meist unkommentiert im Netz stehen, werden verlinkt und weitergeleitet und multiplizieren sich dadurch in bisher ungewohntem Ausmaß. Erschwerend hinzu kommt, dass sich diese Form des halbprivaten Meinungsaustauschs offenbar – abgesehen von wenigen Ausnahmen – jeglicher Kontrolle entzieht. ... "

Lesen Sie weiter bei ZARA. (Quelle: www.zara.or.at

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