Wie man am schnellsten Plagiate aus dem Internet aufspürt

Bildquelle: bilder.tibs.at/Andreas Heimerl; Eigencollage

Der Fall Guttenberg hat gezeigt, wie verbreitet das Problem Copy & Paste im Wissenschaftsbereich zu sein scheint. Auch im Fall der Kopierens selber war der deutsche Ex-Minister keinesfalls der Erfinder. (Selbstverständlich!!!!!!! gilt für ihn wie für alle anderen die Unschuldsvermutung!)

Das Web mit seiner riesigen Menge von Informationen aus allen möglichen Lebensbereichen hat unser Leben verändert wie kaum ein anderes Informationsmedium. Ich bin nur ein paar Mausklicks von dem gesammelten Wissen der Menschheit entfernt.

Wie in so vielen Dingen stecken auch hier sowohl Ansätze zum Guten (Service, Vefügbarkeit, Allgemeinheit) als auch zum weniger Guten. Nicht wenige, die sich verschiedener Aufgabenstellungen gegenüber sehen - SchülerInnen, StudentInnen und auch Erwachsene im Berufsleben - können der Versuchung nicht widerstehen, sich gleich ganze Textzeilen oder gar Textpassagen anzueignen und sie mit Copy and Paste-Befehl für ihre eigenen Elaborate (Hausübungen, Referate, Seminar- und Diplomarbeiten) auszugeben.

Wie sollen Lehrpersonen damit umgehen? Ich persönlich habe ein großes Problem, wenn mich SchülerInnen fragen, warum ich sie nicht schwindeln lasse, wo doch ein Herr Guttenberg (aus politischen Gründen) von höchsten Stellen gestützt wird und sogar jetzt noch als weiter ministrabel gilt. Da fehlen mir buchstäblich die Worte.

Die downloadbaren Arbeitstipps auf teachpapers.de bieten auch für weniger erfahrene KollegInnen wertvolle Anleitungen, wie sich Plagiate leicht aufspüren lassen. Ihr müsst euch nur registrieren. Die weiterführenden Artikel zur Wissengesellschaft setzen sich mit Urheberrecht, Plagiatsjagd und dem geänderten Verständnis von Wissen auseinander.

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