Von Tieffliegern und Überfliegern - Intelligenzforschung

Wechsler Intelligenztest (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons / Onderwijsgek; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wechsler_Intelligence_Scale_for_Children_WISC-III.JPG

"Um einem verbreiteten Missverständnis vorzubeugen: Ein hoher IQ-Wert ist nicht alles (doch umgekehrt gilt leider auch: Mit einem sehr niedrigen IQ-Wert ist vieles nichts). Wer aber zum Beispiel in der Wissenschaft kreative Höchstleistungen vollbringen, gar einen Nobelpreis erringen will, für den ist eine intellektuelle Hochbegabung sicher hilfreich, wenn auch keine zwingende Voraussetzung. ..." (Quelle: www.geo.de)

"Wenn man im Alltag über Intelligenz redet, gibt es selten zwei Menschen, die die gleiche Vorstellung darüber haben, was Intelligenz überhaupt sein soll. Der eine schließt auf Intelligenz, wenn eine Person gute Leistungen in der Schule erbringt oder sich einfach nur erfolgreich durchschlägt. Der andere hält es für intelligent, eine schwierige Denkaufgabe in möglichst kurzer Zeit zu lösen, ohne dass dies eine praktische Relevanz besitzen muss. Wieder ein weiterer ist davon überzeugt, dass ein großes Wissen oder ein gutes Verständnis für komplizierte Texte ein Hinweis auf Intelligenz sei.

Nach den Erkenntnissen der Genforschung üben Frauen auf Grund des X-Chromosoms Einfluss auf die Intelligenzentwicklung aus, denn Frauen verfügen über zwei solche Chromosome, sodass Defekte bei Männern schwerwiegendere Auswirkungen haben als bei Frauen. So ist etwa die geistige Minderbegabung bei Männern häufiger als bei Frauen anzutreffen, allerdings findet man unter Männern nach einer Studie an der Universität Edinburgh aus dem Jahr 2007 auch mehr Hochbegabte, denn unter den intelligentesten zwei Prozent der Bevölkerung gibt es doppelt so viele Männer wie Frauen. Allerdings sind die Männer auch in der Gruppe mit geringer Intelligenz besonders stark vertreten.

Die Hochintelligenz bei Männern ist für manche Forscher ein wichtigen Bestandteil der menschlichen Evolution, denn mit einer überragenden Intelligenz gelingt es nicht nur, für viele Frauen attraktiver zu sein und mit ihnen Nachkommen zu zeugen, sondern sie ist auch im täglichen Existenzkampf förderlich. Die Entwicklung der Intelligenz der Menschheit ist demnach den Wünschen und Erwartungen der Frauen zu verdanken. Auch bei der Intelligenzvererbung spielt der Mann eine untergeordnete Rolle, denn ein Vater gibt seine Intelligenz nur an seine Tochter weiter, nicht aber an seinen Sohn, denn der bekommt nur die Intelligenzgene auf dem X-Chromosom von seiner Mutter. ..." (Quelle: www.stangl-taller.at)

Die Intelligenz verdirbt den Sinn für das Wesentliche. (Antoine de Saint-Exupéry)

 

Die Vorstellung, Intelligenz könne entlang einer simplen Linearskala quantitativ erfasst werden, hat unserer Gesellschaft vor allem auf dem Gebiet des Erziehungswesens unsäglichen Schmerz zugefügt. (Joseph Weizenbaum, Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft)
 

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