Vom Schilling zum Euro

Geldschein Papierflieger by Julia Lackner / bilder.tibs.at/node/14883
Bildquelle: Geldschein Papierflieger by Julia Lackner / bilder.tibs.at/node/14883

Seit 15 Jahren begleitet uns nun schon der Euro – am 01. Jänner 2002 wurde der beliebte Schilling von der neuen Währung abgelöst. Die Idee einer gemeinsamen Währung im Wirtschaftsraum entstand bereits in den 1960er Jahren und 1995 akzeptierte Österreich mit dem Beitritt der EU die neue Währung. Doch dieser Währungswechsel weg vom Schilling war nicht der einzige in der Geschichte Österreichs.

Bereits 1925, nach der großen Inflation, wurde der Schilling als neue Währung in Österreich eingeführt und 1938 nach dem Anschluss an Deutschland von der Reichsmark abgelöst. Ab November 1945 begleitete uns der Schilling bis 2002 (zumindest in der Geldtasche – gedanklich viele noch viel länger).

Die Euro-Scheine (5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro) wurden vom Österreicher Robert Kalina gestaltet. Zu finden sind auf den Banknoten Brücken, Tore und Fenster aus den verschiedensten Stilepochen.

Der EURO-Bus tourt immer noch jährlich durch Österreich und tauscht kostenlos Schilling in Euro und gibt Informationen rund um die Sicherheitsmerkmale der Euro-Scheine.

„Seit 2002 haben mehr als 885.000 Österreicherinnen und Österreicher persönlich die Informationsangebote wahrgenommen und mehr als 560 Millionen Schilling in Euro gewechselt.“ https://www.eurologisch.at/eurologisch/euro-bus/euro-info-tour.html

Viele ÖsterreicherInnen können sich vom Schilling nicht trennen. Laut Auskunft der Österreichischen Nationalbank sind noch rund 8,55 Mrd. Schilling (621,4 Mio EUR) im Umlauf. Ein Großteil davon kann unbegrenzt in Euro umgetauscht werden, nur zwei Schilling-Banknoten (500 Schilling Otto Wagner und 1000 Schilling Erwin Schrödinger) können nur mehr bis zum 20. April 2018 umgetauscht werden.

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