Volksschule Reichenau

Bildquelle: U.Weber

Wie schon beim 1. Tiroler Vorlesetag, war die VS Reichenau auch heuer wieder mit dabei. Zusammenfassend werden hier nur einige unserer Vorleseaktionen erwähnt. Den Beginn machte diesmal Schauspieler Gerhard Kasal, der einer dritten und einer ersten Klasse das Buch „Feriengeschichten vom Franz“ vorlas. Es hat allen großen Spaß gemacht, doch die Zeit des Vorlesens verging leider viel zu schnell!

In einer vierten Klasse war der Wortkünstler Wilfried SCHATZ zu Besuch. Bei seinem „WORT(k)shop“ wurden die Wörter gedreht und gewendet, auf- und abgewälzt, geschüttelt oder gerührt. Da wurde zum Beispiel aus dem TIGER ein günsTIGER, hasTIGER, lusTIGER, muTIGER, bluTIGER, ferTIGER. Der Wortkünstler weckte große Mitmachmotivation bei den Schülern, sie waren mit Feuereifer bei der Sache.

In einer anderen vierten Klasse nahm sich der Lesepate die Zeit und begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit Geschichten aus dem Buch „Hatschi Bratschis Luftballon“.

Ein weiterer Lesepate einer vierten Klasse fesselte die Kinder mit der griechischen Sage „Daidalos und Ikaros“. Die vorbereiteten Fragen zur Geschichte wurden mühelos beantwortet.

Eine zweite und eine vierte Klasse nützten den 2. Tiroler Vorlesetag um sich gemeinsam in das Leseabenteuer „Maus, pass auf! Eine Herbstgeschichte“ zu begeben. Das Bilderbuch wurde von Studentinnen vorgelesen und der Inhalt der Geschichte liebevoll durch passende Gegenstände veranschaulicht. Anschließend fanden sich schnell Lesepartner zwischen Groß und Klein, um gemeinsam herbstliche Leserätsel zu lösen!

In einer dritten Klasse lasen die Kinder gemeinsam das Leseabenteuermärchen Rotkäppchen. Bei diesem Spiel war es wichtig, deutlich vorzulesen und gut zuzuhören. Je nachdem wie sich die Kinder für den weiteren Verlauf der Geschichte entschieden - und einige Male kam es zu hitzigen Diskussionen - wurde an einer anderen Karte weitergelesen.
So kam es auch zu lustigen Überraschungen, als Rotkäppchen nicht Wein und Kuchen in seinen Korb packte, sondern Honig und im Wald nicht auf den bösen Wolf, sondern auf einen Bären traf. Schlussendlich gelangten die Kinder aber dann doch noch zu einem zufriedenstellenden Ende des Märchens! Den Kindern hat diese Variante des Vorlesens großen Spaß gemacht.

 

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U.Weber

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