TV-Tipp: Die digitale Schule (3sat Mediathek)

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"Fast alle Jugendliche haben ein Handy und sind regelmäßig online. Selbst jüngere Teenager von 10 bis 12 Jahren halten sich viele Stunden am Tag im Netz auf. Das ergab eine im Januar 2011 veröffentlichte Forsa-Studie.

Sie leben, kommunizieren und lernen also anders als ihre Eltern und Großeltern - die sogenannten "Digital Kids". Was bedeutet das aber für Unterrichtsmethoden und Lernmaterialien?

In der "über:morgen" Folge "Die digitale Schule" besprechen Experten, wie neue Medien in den Unterricht eingebaut werden und wie Schüler davon profitieren. In Amerika sind Online-Vorlesungen längst ein Trend. Während früher vor allem kommerzielle Anbieter Lehrgänge im Netz oder auf DVD angeboten haben, gibt es Bildung mittlerweile kostenlos und direkt von den Universitäten. Ob Harvard, MIT (Massachusetts Institute of Technology) oder Yale: Mittlerweile bieten diverse Hochschulen rund um den Erdball Online-Vorlesungen an, und sie können von jedem, der Internetzugang hat, hochgeladen werden. Experten sitzen also nicht länger im Elfenbeinturm, sondern sind erreichbar. Wissen und Wissenschaft werden damit einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht.

Auch die digitale Industrie reagiert auf diesen Trend. Der iPod-Produzent Apple hat mit "iTunes U" eine eigene Sparte für kostenlose Bildungsinhalte geschaffen. Nicht nur Vorlesungen, sondern auch Laborversuche und virtuelle Rundgänge über den Campus lassen sich damit herunterladen.

Aber nicht nur Universitäten, sondern auch Schulen beginnen neue Medien in den Unterricht zu integrieren. Der Film "Die digitale Schule" zeigt, dass damit nicht nur das Wissen, sondern der Stoff selbst eine neue Gestalt annimmt und dass eine neue Generation von Lehrern gefragt ist: Lehrer, die sich nicht nur als Autoritäten präsentieren, sondern gemeinsam mit den Kindern einen Prozess des Lernens fördern. Wissen und Können lassen sich dann nämlich teilen, kursieren zwischen Schülern, Lehrern und diversen Medien - eine offene Atmosphäre des gemeinsamen, aber gelenkten Erkundens von Fakten entsteht. Das ist neu, macht Spaß und garantiert einen lebendigeren Austausch als früher. ..." (Quelle: www.programm.ard.de, Tipp: Andrea Prock))
 

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