Strahlenbelastung

Funtionsprinzip eines Geigerzählers (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons

Man sieht und hört sie nicht. Man spürt und riecht sie nicht - und doch ist sie da, irgendwo um uns herum, mal schwächer, mal stärker, wie ein unsichtbarer Geist. Und so ängstigen wir uns vor ihr - oft mehr als nötig ist. Ist ein Urlaubsflug nach Hiero nicht vielleicht doch gefährlicher als die Einnahme eines Pilzgerichtes mit leicht kontaminierten Pilzen?

Ist das Handy in der Hosentasche weniger belastend wie ein Besuch des Schrottreaktors in Chernobyl oder ist alles genau umgekehrt?

Hier sind Antworten gefragt, die eigentlich nor SpezialistInnen beantworten können, doch manchmal werden eben diese in missionarischem Eifer von Befürwortern und Gegnern der Nuklearenergie gegeben. Oft bestimmt die Angst unsere Handlungen - und Medien schüren sie oft ungewollt, auch wenn sie nur informieren wollten.

Stöbert man dann durch die Seiten vor allem der involvierten Konzerne, dann schleichen sich doch Zweifel über deren Aussagen ein. Im Portal "kernergie.ch" bekommt man das Gefühl, dass das Gesündeste, das einem passieren kann, das Leben direkt neben einem AKW ist. Wer's glaubt wird selig. Vielleicht sollte ich doch mit meiner Klasse die Sommersportwoche in LaHague verbringen und neben dem Rohr ins Wasser gehen, dass seine kontaminierten Wasser 15 Meilen weit hinaus auf die offene See leitet (denn Atommüll in Fässern von Schiffen aus versenken ist international verboten, aber die Ableitung über Rohre ins Meer nicht - verrückt, oder nicht?)

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