Schätze für Schatzjäger

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Viele Schätze gelten als verschollen und damit als Traum jedes Schatzjägers. Abenteuer und möglicher Reichtum scheinen die Phantasie einiger Menschen zu beflügeln und lassen so einen Hauch von Goldrausch entstehen .

Falls Sie zu den Menschen zählen, die Ihr Glück im Suchen finden, hier eine Auswahl an legendären Schätzen!

Das sagenumwobene Bernsteinzimmer

Seit 1945 verschollen wartet das vom Preußenkönig Friedrich I. zu Beginn seiner Regentschaft in Auftrag gegebene Bernsteinzimmer auf seine Wiederentdeckung. 1941 wurde das sagenumwobene Zimmer im Katharinenpalast nahe St. Petersburg von den Nazis abgebaut und als Kriegsbeute ab 1942 im Königsberger Schloss ausgestellt. Gegen Ende des Krieges wurde das Zimmer erneut demontiert und ist seither verschwunden.

Hatte der Auftraggeber noch 30 000 Reichstaler für die Erbauung ausgegeben, wird der aktuelle Wert des Kunstwerkes mit 100 bis 250 Millionen Euro angegeben.

 

Der Florentiner-Diamant der Habsburger

In den letzten Tagen der Donaumonarchie versuchten die Habsburger Teile ihres Vermögens in Sicherheit zu bringen, darunter auch ein riesiger Diamant von 137,2 Karat: der Florentiner - in Tropfenform geschliffen und mit langer Geschichte. Wie der Eselstein in den Besitz der Herrscherfamilie gelangt war, ist bis heute ungeklärt, auch wo er sich jetzt befindet. Man vermutet, dass er in mehrere Steine zerteilt wurde.

 

 

Der Schatz im Stolpsee

18 Kisten gefüllt mit Gold und Platin sind angeblich in diesem See in Brandenburg versenkt. Mit einer maximalen Tiefe von 13 Metern sollte es doch ein Leichtes sein, den Schatz zu heben. Gefunden werden können angeblich 35 Kilogramm Gold (aktueller Kilopreis: 36 314, 24 Euro) und 100 Kilo Platin (aktueller Kilopreis: 29 946,76 Euro).

 

Der Nazi-Schatz im Toplitzsee

Gerüchteweise befindet sich ein weiterer Nazischatz auf dem Grund dieses steirischen Sees. Die maximale Tiefe dieses Sees von 103 Metern und die Tatsache, dass dieses Gewässer ab einer Tiefe von 20 Metern keinen Sauerstoff enthält, machen Tauchgänge extrem gefährlich. Im August 1959 wurde hier bereits etwas gefunden: Kisten mit britischen 50-Pfund-Noten - aktueller Gegenwert 157 Millionen Euro. Allerdings stellten sich die Scheine als falsch heraus.

 

Der Schatz an Bord der San Josè

Mehrere Milliarden Euro könnten die Glücklichen ihr Eigen nennen, wenn es ihnen gelingt, den Schatz an Bord dieser spanischen Galeone zu heben. Das Schiff, 1708 nach einer dramatischen Seeschlacht vor der Küste Kolumbiens gesunken, liegt freilich in einer Tiefe von 600 Metern, was die Bergung sehr kompliziert werden lassen wird. Allerdings sind die Besitzverhältnisse (beinah) geklärt - sowohl Spanien als auch Kolumbien haben bereits Ansprüche angemeldet.

 

Das Zarengold

Mehr als 180 Tonnen Gold könnte man eventuell im sibirischen Baikalsee finden. In den Kriegswirren der russischen Revolutionen hatten die antikommunistischen Menschewiki einen Teil des Zarenschatzes erbeutet und ihn über den zugefrorenen, bis zu 1642m tiefen See abtransportiert- bis das Eis das tonnenschwere Gewicht nicht mehr tragen konnte und einbrach.

 

Der Kirchenschatz auf den Kokosinseln

Die Kokosinseln, eine unbesiedelte Inselgruppe im Pazifischen Ozean, die zu Costa Rica gehört, hat  Robert L. Stevenson angeblich als Vorlage für seinen Roman "Die Schatzinsel" gedient. Die Kokosinseln sollen nicht nur mehreren Piraten als Zufluchtsort für sich und ihre räuberische Beute gedient haben, sondern auch das Versteck des Kirchenschatzes von Lima sein. Mehrere Kilo Edelmetalle und eine goldene Madonna, über und über mit Edelsteinen besetzt, warten (vielleicht) darauf, endlich gefunden zu werden. 

 

Der Schatz der Meisterdiebe

Goldbarren im Wert von zwei Millionen Reichsmark haben die Gebrüder Sass im Jahre 1929 in einem sagenumwobenen Coup erbeutet. Und im Berliner Grunewald verbuddelt, wo sie noch heute auf ihre Entdeckung warten. Die Gebrüder Sass, in der Weimarer Republik als Gentlemangangster sehr bekannt, wurden im KZ Sachsenhausen im Jahre 1940 nach Tagen des Verhörs erschossen.

 

Der Staatsschatz der Buren

Ohm (eigentlich Stephanus Johannes Paul) Krüger, von 1882 bis 1902 amtierender Präsident der Burenrepublik, sollte den Staatsschatz vor den Briten in Sicherheit bringen. Während Teile des milliardenschweren Schatzes auf Schiffe verladen wurden (die leider sanken), wurde der andere Teil, bestehend aus Goldbarren, Silber und Diamanten, mithilfe von Ochsenkarren ins Hinterland geschafft und mit einem Sonderzug abtransportiert. Hier verliert sich allerdings die Spur: wahrscheinlich wurde der Schatz entlang der Eisenbahnlinie in mehreren Etappen vergraben.

"Ohm Krüger" ist übrigens auch ein bekannter Historienfilm aus dem Jahr 1941, den die Nazis benutzten, um antibritische Propaganda zu betreiben.

 

Der Schatz der Tempelritter

Der Templerorden, wahrend des ersten Kreuzzuges gegründet, bestand von 1118 bis 1312, ehe der französische König Philipp den Orden auflöste. Getrieben war der durch Kriege hochverschuldete Philipp von der Gier nach dem Templerschatz- neben Ländereien auch Gold, Pfandbriefe und goldverziertes Mobiliar. 1307 wurde für alle Templer der Haftbefehl ausgestellt. Am Vorabend der Verhaftungswelle konnte der Schatz abtransportiert werden und ist seither verschollen. Gesucht wurde er -ohne Erfolg- bereits in Frankreich und Kanada.

 

Der Mythos des Nibelungenschatzes

Im Rhein versenkt ist angeblich der sagenhafte Schatz des Hagen von Tronje. Er sollte am ehesten in Lochheim in der Nähe von Worms gesucht werden, 144 Wagenladungen voller Gold warten auf ihre Entdeckung.

Richard Wagner inspirierte der Mythos des Nibelungenschatzes zu seiner Oper "Das Rheingold", die von den drei Töchtern des Rheins erzählt, die den Schatz bewachen.

 

schatzwert.de

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