Original österreichisch: Made in Austria

Bildquelle: Logo Austria-Gütezeichen

Die Fülle von Gütezeichen auf unseren Lebensmitteln wird beinah täglich undurchschaubarer.  Ob BIO, A+A, g.t.S (garantiert traditionelle Spezialität) oder g.U. (geschützte Ursprungsbezeichnung) - der Konsument sieht hier manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Ein gewisser Wildwuchs ist den Gütezeichen und Lebensmittelsiegeln nicht abzusprechen. Trügerische Produktbezeichnungen führen den Käufer dabei auch bewusst in die Irre, denn schließlich kann Schweinefleisch, dass in Österreich zu Speck verarbeitet wurde, ja die Aufschrift "Garantiert aus Österreich" tragen, auch wenn das Schwein in Italien gemästet wurde.

Auf Nummer sicher kann man jedoch mit den vier nationalen Gütezeichen gehen oder mit einem der drei EU-Qualitätszeichen.

Das AMA-Gütesiegel stellt sicher, dass hohe Qualitätsansprüche eingehalten werden und dass Lebensmittel wie Fleisch- oder Milchprodukte von heimischen Landwirten stammen. Pro Jahr werden mehr als 10 000 Vor-Ort-Kontrollen und mehr als 10 000 Produktanalysen durchgeführt. Mehr als 3000 Produkte dürfen das AMA-Zeichen tragen.

Das AMA-Biosiegel sichert den höchsten Standard von biologisch angebauten Lebensmitteln. Das rot-weiß-rote Biosiegel sichert den österreichischen Ursprung zu und wird zusätzlich zum EU-Biologo geführt.

Das Austria-Gütezeichen wird an Betriebsstätten jeder Art verliehen: Restaurants, Dienstleistungsorganisationen und Handels- oder Gewerbebetriebe. Es ist ein Garant für heimische Qualität.

Das ÖGE-Gütezeichen ist das einzige stattliche Gütezeichen für den Bereich Gemeinschaftsverpflegung. Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Kantinen oder Küchen in Pflegeeinrichtungen können mit diesem Siegel, zertifizierte Qualität nachweisen. Diese Auszeichnung wird bundesweit an Institutionenvergeben, die eine ausgewogene Ernährung unter Berücksichtigung von Energiehaushalt und bestimmter Makro- und Mikronährstoffen anbieten.

Produkte der österreichischen Landwirtschaft ohne Gütesiegel, aber garantiert echt kann man in Hofläden oder Bauernmärkten erwerben. Das Projekt REGIONAL.TIROL, das in Zusammenarbeit zwischen der HAK Imst, dem IT-Kolleg Imst, der LLA Imst und den Vereinen INSRIX und Ökozentrum entstanden ist, weist die Stärken von regionalen Produkten deutlich auf. Die entwickelte App zeigt bequem die nächstgelegnen Einkaufsmöglichkeiten und fördert so regionales Konsumverhalten.

 

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