Nein sagen können zu sexistischen und sexuellen Übergriffen

Bildquelle: https://pixabay.com/de/nein-ablehnung-absage-hinweis-1425394/

Die Debatten und Anschuldigungen rund um mögliche und tatsächliche sexuelle bzw. sexistische Übergriffe scheinen dieser Tage auf ihren Höhepunkt zuzustreben. Eine Sensibilisierung ist mehr als überfällig, die entstandenen Diskussionen dürfen aber nicht im Verdruss und einer psychischen Sättigung enden, sondern Eltern, Erzieher_innen und Lehrer_innen deutlich klar machen, dass ihre Aufgabe vor allem in der Stärkung von heranwachsenden Persönlichkeiten liegt. 

Nachdem das Time-Magazin kürzlich die Verantwortlichen hinter der #metoo-Bewegung zur Person des Jahres ernannt hat, scheint die Zahl der Vorwürfe zu explodieren. Die Tabuisierung von Sexualität und sexuellen Übergriffen gehört somit endgültig der Vergangenheit an.

Die Unsicherheit, wo Übergriffe beginnen, begleitet die Diskussionen: Trainer und Sportlehrer ziehen sich auf sichere distanzierte Positionen zurück, um von Vorneherein eine mögliche Anschuldigung abzuwenden. Während Frauen, die jahrelang geschwiegen haben, nun mutiger werden, scheint sich bei Männern eine latente Ungewissheit breit zu machen. 

Der Shitstorm, der gegen die Schauspielerin Nina Proll nach ihren Aussagen zum Thema einsetzte, hat auch gezeigt, wie emotional die Debatte geführt wird. Klar ist, dass Erwachsene Kindern und Jugendlichen gegenüber in einer Machtposition sind, einem Abhängigkeitsverhältnis. In einem solchen ist es schwierig, Nein und Stop zu sagen. Hier liegt der Auftrag und diese  Materialien können helfen, diesen zu erfüllen:

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