Mutter - unser aller Ursprung

Edwar Curtis - Collection - People - Indian Mother (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Edward_S._Curtis_Collection_People_008.jpg; Edward Curtis; public domain

Am 8. Mai 2011 ist also wieder Muttertag und so versuchen wir, manchmal schlecht, oft recht, sie zu ehren und besonders zu feiern, die, die uns geboren hat unter Schmerzen. Meist hat sie sich obendrein jahrzehntelang mit unseren Wehwehchen und Sorgen auseinandergesetzt, uns unterstützt, aber auch gemaßregelt und die "Böse" nicht nur gespielt, sondern vielleicht war sie es auch.

So oder so, ihre Bedeutung für alle Natur zeigt sich allein in der Tatsache, dass das Prinzip der Weiblichkeit von Anbeginn war. Es heißt nun mal DIE ERDE und nicht DER ERDE.

"Gaias Bedeutung in der Mythologie wie im Kult liegt hauptsächlich in der Vorstellung der Griechen über die Erde begründet. Aus dieser Vorstellung leitet sich sowohl Gaias Hauptbedeutung als Muttergottheit ab, die alles Lebende hervorbringt und ernährt, als auch die einer Todesgottheit, die den Menschen nach dessen Tod in ihren Schoß aufnimmt. Sie wurde aber auch als Rachegottheit und Orakelgottheit aufgefasst.

Als segenspendende Mutter wird Gaia bereits in einer der Homerischen Hymnen besungen und auch entsprechend kultisch verehrt. In den Mythen und ihren Darstellungen ist dieser Aspekt der bedeutendste. Gaia ist seit Hesiod die Urgöttin in der theogonischen Dichtung. Von ihr stammen die Beherrscher der Welt ab, die Titanen und aus denen die Olympischen Götter, sowie deren Herausforderer die Giganten und Typhon. Dazu ist sie die Mutter des personifizierten Himmels Uranos und des Meeres Pontos und damit die Ahnin eines großen Teils der griechischen Götterwelt. Ihre bereits im Alten Orient angelegte Funktion als Muttergöttin behält sie im Grunde die ganze Antike über bei, wenn auch Abwandlungen stattfanden. So werden ihr und ihrer Göttergeneration in den Theogonien der Orphiker frühere Wesen vorgeschaltet oder seit dem Derveni-Papyrus Nyx stärker betont. Die Darstellung der Gaia ist bei Hesiod ausgeprägt anthropomorph, spätere Dichter stellen sie, besonders bei der Verbindung von ihr mit Uranos, als Naturallegorie dar. ..." (Quelle: Wikipedia)
 

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