Libyen - ein Land im Umbruch oder gar schon im Chaos

Flag of Libya (Wikimedia Commons)"Mit 1.760.000 Quadratkilometern ist Libyen 21mal so groß wie Österreich, jedoch nur von 5 Millionen Menschen bewohnt, die hauptsächlich in den großen Städten des Nordens wohnen. Über 90% des Landes sind Vollwüste, mit riesigen noch kaum erschlossenen und wenig besuchten Gebieten.

Hier findet der Reisende alle Landschaftsformen der Sahara, von endlosen Serir - Ebenen und steinigen Flächen bis hin zu abwechslungsreichen Berglandschaften und Dünengebieten mit wunderschönen Oasen. Auch kulturelle Höhepunkte sind in dieser menschenfeindlichen Landschaft zu finden, wie etwa Jahrtausendealte Karawanenstädte oder Felsgravuren aus einer Zeit, in der die Sahara noch grün und bewohnt war. ..." (Quelle: Daniel Vanek - Reiseblog)

In der Zwischenzeit hat sich vieles geändert und es wird wohl noch etwas dauern, bis Reisende das krisengeschüttelte Land wieder freiwillig besuchen wollen. 

"Das Land gliedert sich in die traditionellen Landschaften Tripolitanien im Westen, Fessan im Süden, die Cyrenaika (Kyrene) im Osten und die Libysche Wüste auf. Nur 2,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich nutzbar, enorme Erdöl- und Ergasvorräte gleichen diesen Mangel aus. Libyen ist das einzige Land der Welt, in dem es keinen einzigen ständigen Fluss gibt. Es existieren lediglich so genannte "Wadis". Sie führen nur nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser. Reisende, die in "Wadis" lagern, können durch plötzliche Regenfälle überrascht werden und in Lebensgefahr geraten. ...

... Staatssprache ist das klassische Arabisch. Gesprochen wird ein Libysches Arabisch. Die öffentliche Beschilderung erfolgt ausnahmslos in Arabisch. Von mehreren Minderheitssprachen ist das "Nafusi" erwähnenswert, da es im Westen des Landes und in Tunesien von knapp 200'000 Menschen gesprochen wird. Meistbenutzte Fremdsprache ist noch immer Italienisch (Libyen war italienische Kolonie), gefolgt von Französisch (viele Libyer besuchen gerne mit dem Auto Tunesien). Englisch wird zunehmend von den jüngeren und gebildeteren Libyern verstanden und oft auch gesprochen. .." (Quelle: Wikitravel)

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