LehrerInnenstammtisch am TLT-ein Resümee

Bildquelle: Logo Tiroler Landestheater

Auf Einladung des Tiroler Landestheaters konnten am 11. Oktober nach dem Lehrer_innenstammtisch interessierte Pädagog_innen aller Schultypen die Inszenierung von Goethes Faust genießen.

Der Storyplot ist bekannt: Dr. Heinrich Faust zieht Bilanz seines Lebens - unzufrieden mit den Früchten seiner wissenschaftlichen Arbeit, sieht er sich auch menschlich unfähig, das Leben als solches zu genießen. Er verspricht daraufhin Mephisto seine Seele, wenn dieser ihn von seiner Unzufriedenheit befreien würde. Johannes Reitmeier hat der Inszenierung einen modernen Anstrich verpasst, der Faust im abgewohnten Umfeld einer vermüllten Wohnung zeigt. Betrunken lamentierend  möchte er sich das Leben nehmen, als Mephisto erscheint. Der gemeinsame Weg ins Leben führt die beiden an den Würstelstand, in den Supermarkt oder in einen Wintersportort. Das an sich zeitlose Thema des Faust und die Gretchentragödie werden in die aktuelle Zeit gehievt, aufgepeppt durch teilweise schrille Kostümierungen und Gesang im zweiten Akt.

Aktuell dazu gibt es auch vom Goethehaus Frankfurt eine umfassende digitale Aufbereitung des Werks und seiner Entstehungsgeschichte.

Der LehrerInnenstammtisch, bei dem neben der Chefdramaturgin Christina Alexandridis, unter anderem auch Martina Natter (Musikvermittlerin des Jungen Tiroler Symphonieorchesters), die Dramaturgen Axel Gade und Romana Lautner (Mobile Produktionen), Theaterpädagoge Christoph Daigl und Michaela Senn (Leiterin des Jungen TLT) über aktuelle Inszenierungen, Probenbesuche und Einsatzmöglichkeiten der Stücke  für den Unterricht gesprochen hat, kann als voller Erfolg bezeichnet werden.

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