Internetplattform - Das Virtuelle Haus der Geschichte Tirol - Südtirol

Virtuelles Haus der Geschichte Tirol/Südtirol - Screenshot
Bildquelle: Screenshot-Thumbnail der Eröffnungsseite - www.virtuelles-haus-der-geschichte-tirol.eu

Im Rahmen des Gedenkjahres 1809-2009 wurde das Zeitzeugen-Projekt „Virtuelles Haus der Geschichte Tirol | Südtirol“ gestartet. Es handelt sich dabei um eine Internet-Plattform, die eine Auswahl an Erzählungen aus dem Leben von Tirolerinnen und Tirolern aus Nord-, Ost- und Südtirol enthält.

Mittlerweile wurden 48 ChronistInnen mit 900 Videoclips in das „Virtuelle Haus der Geschichte“ aufgenommen. Ziel des Visual History-Projektes ist es, die geschichtlichen und soziologischen Entwicklungen des ausgehenden 19. bzw. des 20. Jahrhunderts anhand persönlicher Erinnerungen begreif- und nachvollziehbar zu machen.

Die ChronistInnen, geboren zwischen 1891 und 1942, kommen aus unterschiedlichen Milieus, ihre Lebenswege werden von frühester Kindheit bis zum Erwachsenenalter verfolgt. Sie erzählen von einschneidenden persönlichen Erlebnissen, historischen Ereignissen, unvergesslichen Begebenheiten und ihren Vorfahren. Sie lassen darüber hinaus teilhaben an ihren Gedanken über Identität, das Leben in der EU, die Gegenwart und die Zukunft.

Mit den Erinnerungen der ChronistInnen wird der geschriebenen Geschichte Tirols Leben eingehaucht. Sie sind Vermächtnisse, berührend, informativ und geprägt von großer Offenheit.

An einem Ausbau des Projektes bzw. der Aufnahme weiterer Zeitzeugeninterviews wird derzeit gearbeitet. Die Internet-Plattform ist für den Einsatz an Schulen speziell im Geschichteunterricht bestens geeignet und bietet einen hervorragenden Anknüpfungspunkt, um Geschichte „von unten“ zu erarbeiten.

Die Initiatoren der Internetplattform, Ruth Deutschmann und Dr. Ekkehard Schönwiese haben 1995 das Österreichische Zeitzeugenarchiv gegründet. Sie stehen für alle Anfragen zur Verfügung, können ergänzende Unterlagen liefern, freuen sich über Rückmeldungen und kommen auch gerne in Schulen, um über ihre langjährige Erfahrungen bei der filmischen Dokumentation von Lebenserinnerungen zu berichten (Kontakt: schoenwiese@aon.at; ruth.deutschmann@gmx.at). (Quelle: Rundschreiben Dr. Beate Palfrader, Dr. Hans Lintner)

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