"Indianer Nordamerikas" - Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim ab 08.04.

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Als kleine Kinder waren wir fasziniert von Winnetou und Old Shatterhand, träumten von den Weiten der amerikanischen Prärie mit ihren Büffelherden, von wilden Abenteuern, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen, mit Tomahawk und Federkopfschmuck und waren selber große Häuptlinge.

Später, als Erwachsene, lernten wir die philosophische Seite der Indianer kennen, lasen fasziniert die Rede des Häuptlings Seattle, nach der alle Dinge verbunden sind und wir Geld nicht essen können (Schönen Gruß an die AKW-Betreiber in Japan) und lernten indianische Bräuche wie Schwitzhütten und Medizinrad kennen.

Diese "Indianer" sind allesamt Figuren in Erzählungen und Mythen von uns Europäern. immer ein bisschen "edler Wilder" schwingt da mit. Aber die Faszination dieser "1000 Nations" ist heute noch ungebrochen.

Wie waren sie wirklich, die Indianer, jenseits von Wildwest-Romantik und ökobewegten Träumen eines Europäers? Tatsächlich ist die Kultur der amerikanischen Ureinwohner nicht homogen, von den Ostküsten-Indianern bis zu den Huronen der Großen Seen oder den Apachen Arizonas und New Mexicos, nicht zu vergessen, die Hopi mit ihrer völlig eigenständigen Kultur und Überlieferung - die "1000 Nations"

Die Ausstellung "Indianer Nordamerikas" im Lokschuppen Rosenheim thematisiert diese Lebenswelt, ihre Mühsal, Bedrohungen, Kriege, wie auch Rituale, Kunst und Tänze ab 08.04.2011.

Leihgaben aus internationalen Sammlungen und Museen führen in den Alltag der Indianer ein, museumpädagogische Angebote für Schulklassen, für Kinder und Jugendliche machen durch ihre erlebnisorientierte Pädagogik diese fremde Welt greifbar.

 

Links zur Veranstaltung und zu weiterführenden "Indianer-Seiten".

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