Hunger

Hunger in Finnland (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons / Ett satans år, book from Sveriges Radios förlag; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Starvation_image_from_F%C3%A4derneslandet_1867.jpg; Public domain

Nur mehr wenige von uns kennen dieses Gefühl des wirklich knurrenden Magens. Manche haben das Gefühl freiwillig gewählt, indem sie sich Fastenkuren unterwerfen oder ihrer Figur zuliebe alles unternehmen, um sich schlanker zu machen. Andere sind seelischen Belastungen ausgeliefert, welche sie ihr Körpergewicht soweit reduzieren lässt, dass sie dem Hungertode nahe sind.

Doch kaum jemand kennt die Gefühle von Eltern, die zusehen müssen, wie ihre eigenen Kinder vor ihren Augen langsam ihr Leben aushauchen, nur weil es die falschen oder gar keine Nahrungsmittel gibt. Wenn man sich dann vor Augen hält, welche Milliardenbeträge in die Vernichtung von Menschenleben und Sachwerten gesteckt werden im Namen der Verteidigung des Vaterlandes, dann könnte man verzweifeln.

"Rund eine Milliarde Menschen hungern weltweit (FAO, Oktober 2009). Somit bleibt jedem siebten Menschen das Recht auf Nahrung verwehrt.

  • Kennen diese Hungernden ihre Rechte?
  • Wissen sie und ihre Mitmenschen weltweit, dass Hunger eine Verletzung der Menschenrechte darstellt?
  • Bemühen sich Regierungen ausreichend, das Recht auf Nahrung zu verwirklichen?

Nahrung gibt es genug

Jedem steht das Recht auf Nahrung bereits durch sein Menschsein zu. Weltweit können genügend Nahrungsmittel produziert werden, um alle Menschen angemessen zu ernähren. Das Problem liegt in der unzureichenden Verteilung von Nahrung. Und in der mangelnden Kaufkraft. Denn nicht nur in Europa, auch in Entwicklungsländern sind in jüngster Zeit die Preise für Nahrungsmittel erheblich gestiegen. Hunger ist ein politisches Problem, das an seinen sozialen, politischen und ökonomischen Ursachen bekämpft werden muss – die Betroffenen haben ein Recht darauf. ..." (Quelle: www.welthungerhilfe.de)
 

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