Hochschullehrgang für Freizeitpädagogik an der PHT

FreizeitpädagogikBund und Länder haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, das Angebot an schulischer Tagesbetreuung bis 2015 auf insgesamt 210.000 Plätze auszuweiten.
Um die Qualität des Freizeitangebots weiter zu steigern, können auch Freizeitpädagoginnen und -pädagogen zum Einsatz kommen. Die Aus- und Weiterbildung zur Freizeitpädagogin/zum Freizeitpädagogen wurden mit einem gesetzlichen Maßnahmenpaket sowohl schul- als auch hochschulrechtlich verankert. Die Ausbildung zum „Erzieher für den Freizeitbereich an ganztägigen Schulformen“ umfasst einen zweisemestrigen Lehrgang (60 ECTS) an den Pädagogischen Hochschulen.

Das Berufsfeld „akademischer Freizeitpädagoge/akademische Freizeitpädagogin“ ist für alle Schularten, die Tagesbetreuung gesetzlich anbieten können, offen. Ziel der Ausbildung ist es, möglichst viele Menschen zu gewinnen, die gerne mit Kindern arbeiten und sie zu einem sinnvollen Freizeitverhalten anleiten wollen.

An den Schulen gibt es eine klare Aufgabenverteilung: Während sich die Lehrer/innen auf ihre Kernaufgabe Lehren, Lernen und Üben konzentrieren, übernehmen die Freizeitpädagog/-innen die Freizeitgestaltung der schulischen Tagesbetreuung.

Sinnvolle und gemeinschaftliche Aktivitäten im Rahmen der Freizeit helfen Freundschaften zu fördern und führen erfahrungsgemäß zu besseren schulischen Erfolgen sowie einer stärkeren Entwicklung der sozialen Kompetenzen, wie z. B. Teamfähigkeit oder Konfliktlösung.

Nachmittagsbetreuung und Freizeitpädagogik wird als kompatible Ergänzung des Unterrichts im Rahmen der Tagesgestaltung von Schulkindern gesehen. Deshalb liegen bestehende Praxiserfahrungen und Praxiserfordernisse – speziell ausgerichtet auf Personen, die nicht über eine Lehrbefähigung verfügen – als unmittelbare und mittelbare Bildungsziele im Fokus.

Der Hochschullehrgang startet im Herbst 2012.

Bildquelle: 
pht
AnhangGröße
Folder_Lehrgang_Freizeitpädagogik_web.pdf1.23 MB
Curriculum Akademischer Freizeitpädagoge.pdf5.61 MB

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