Haben wir den Klimawandel vergessen?

Arsine Gletscher - Frankreich
Bildquelle: Wikimedia Commons / Uploaded by Rotatebot; http://commons.wikimedia.org/wiki/Glacier_d%27Arsine#mediaviewer/File:Glacier_d%27Arsine_(France).JPG

"... Der Klimawandel verändert den Planeten, vor allem seine Polgebiete – und das im Zeitraffer. Im vergangenen September meldeten Wissenschafter der Universität Bremen einen neuen Negativrekord: Das Eis am Nordpol habe in diesem Jahr nur noch 4,24 Millionen Quadratkilometer bedeckt, so wenig wie noch nie seit dem Beginn der Aufzeichnungen vor 32 Jahren.

Das Meereis habe sich um etwa 30.000 Quadratkilometer weiter zurückgezogen als noch im Rekordjahr 2007, eine Fläche so groß wie Niederösterreich und Kärnten zusammen. Den Forschern ist klar: Das Eis in der Arktis schmilzt immer schneller. Statt zum Ende des Jahrhunderts, wie es der UN-Klimarat IPCC noch im Jahr 2007 angenommen hatte, könnte die Arktis in den Sommermonaten schon etwa ab dem Jahr 2030 eisfrei sein. ..." (Quelle: www.profil.at)

Ruhig ist es geworden um den Klimawandel - er passt nicht zur momentanen ökonomischen Krisenstimmung - denn er würde diese Stimmung nur noch verstärken. Also wird die Problematik ausgeblendet, medial ebenso wie persönlich-individuell. Das Traumauto ist immer noch der neueste PORSCHE Cayenne mit 4WD, und wirklich große Solardächer habe ich nur im Gschnitztal gesehen - ich vermute, dass der Bauernhof mit all den drehbaren Solarpanelen der SOLAR HILBER gehört, die in Steinach am Brenner ihren Sitz hat.  

Auch wenn es vielen von uns schwer fällt und manchmal lästig ist, so werden wir wohl nicht an der Tatsache vorbeisehen können, dass sich hier etwas Gewaltiges tut, etwas, das langsam aber sicher unser bisheriges Sein verändern wird. Wir LehrerInnen sind dazu aufgefordert, diesen Veränderungen Rechnung zu tragen und unseren Kindern Unterstützung zu bieten in möglichen Strategien, seelischen Hilfestellungen und praktikablen Antworten darauf. Bloße Verdrängung und Vogel-Strauß-Politik ist zu wenig (und in diesem Fall muss ich mich selbst gehörig an der Nase nehmen).

Man lese 'mal die Analyse über den Emissionshandel mit CO2 aud Telopolis - irgendwie passt diese ziemlich gut zur derzeitigen Finanzkrise. Dem Betrug wurde Tür und Tor geöffnet für den schnellen Gewinn - und dieser ist noch immer der Götze, so als hätte es die Geschichte vom "Goldenen Kalb" nie gegeben. Sie wiederholt sich jedenfalls - wenigstens eine feste Struktur im Sein dieser humanoiden Lebensform mit hochkomplexem Zentralnervensystem.
 

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