Geschichtswettbewerb: 1918 – Neubeginn für Europa

Bildquelle: theodorkoernerfonds.at

Zum sechsten Mal lobt der Herr Bundespräsident einen Geschichtswettbewerb aus. Anlass für die Aufgabenstellung ist das Ende des Ersten Weltkriegs und die Gründung der Republik.

Zentrales Ziel der Wettbewerbsarbeiten ist es, die damaligen Veränderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene zu rekonstruieren und zu interpretieren. Die schwierige wirtschaftliche Situation kann dabei ebenso Gegenstand der Betrachtungen sein, wie die Bewältigung des Alltags oder die Frage, was die historische Erfahrung 1918-1920 für die aktuelle Situation der parlamentarischen Demokratie in Österreich und Europa bedeutet. Dabei kann der Ausgangspunkt die Schule, der Heimatort, das eigene Bundesland oder Österreich als Ganzes sein.
Behandelt werden kann die Entwicklung der Demokratie mit den ersten Wahlen 1919 auf der Basis des allgemeinen und gleichen Wahlrechts, die demokratische Entwicklung, insbesondere auch auf lokaler Ebene und in den Bundesländern, oder die Bedeutung des früheren Parlamentarismus bis zur Verfassung 1920. Für die weitere Entwicklung wichtig sind auch die in der Periode 1918 bis 1920 beschlossenen sozialpolitischen Gesetze.

Aus diesem thematischen Rahmen lassen sich zahlreiche Fragestellungen ableiten: Was bedeuteten die Veränderungen nach 1918 für Jugendliche, aber auch für andere Generationen? Änderten sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen ebenso wie für Männer? Wie gestaltete sich der Alltag – die Ernährung, der Schulunterricht, die Arbeitsbedingungen, die
Freizeit (im Sport, in Vereinen etc.)?

  • Teilnahmeberechtigt sind Klassen an allen Schulen der Sekundarstufe II (ab der 9. Schulstufe).
  • Die Gruppen- oder Klassenarbeit (10 bis 15 Seiten Text, Alternativen: Podcast im mp3-Format oder einen Videoclip im avi-Format in der Länge von max. 8-10 Minuten) kann im Fach Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder im Rahmen des Unterrichtsprinzips Politische Bildung entwickelt und verfasst werden.
  • Einsendeschluss: 15. April 2018
  • Verleihung: 16. Mai 2018, in der Hofburg durch den Herrn Bundespräsidenten
  • Information/Einreichung: www.theodorkoernerfonds.at/geschichtswettbewerb

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten greift mit dem Thema das Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018 auf. Mit den Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Filmen zu den Jahrestagen kann auf eine vielseitige und umfangreiche Materialienbasis zurückgegriffen werden. Das Portal oesterreich1918plus ist ein Einstieg mit zahlreichen vertiefenden und
weiterführenden Informationen.

Bildquelle: 
theodorkoernerfonds.at
AnhangGröße
Anleitung_Geschichtswettbewerb_2018.pdf302.94 KB

Suchen