EUROPEANA

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Bildquelle: europeana.eu

Im Jahre 2005 wurde die Idee geboren, eine europäische digitale Bibliothek zu erschaffen. Am Beginn stand ein Brief von sechs europäischen Staatspräsidenten an die Europäische Kommission. Darin war der Wunsch formuliert, das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Europas der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mittlerweile sind über 15 Millionen Objekte, die als digitale Bestände in europäischen Bibliotheken, Archiven und Museen vorliegen, über Europeana zu finden. Die Objektsuche führt zu Kulturinstitutionen, die Digitalisate des europäischen Kultur- und Wissenschaftserbes archivieren.

Europeana ist multilingual, es kann aus verschiedenen in Europa gesprochenen Sprachen gewählt werden. Der Bereich „Communities“ führt zu Social Network-Gruppen und Online-Ressourcen, die mit anderen geteilt werden können. 

Beispiel für die Suche nach Unterrichtsmaterial über Europeana:
Gesucht wird nach dem Dokument „Magna Carta“: Nach Eingabe des Suchbegriffs können die Ergebnisse in Listenansicht oder Miniaturansicht betrachtet werden. Mit dem Button „weitersagen“ wird der Fund im Social Web (Facebook, Twitter, Google ...) weitergegeben.

Nach Klick auf das erste der 105 Suchergebnisse erscheint eine Beschreibung des Objekts, in der unter anderem als Quelle die Institution angegeben ist, wo sich das Dokument befindet, etwa "British Library".

Ein weiterer Klick auf die Miniaturabbildung führt zur digitalisierten Darstellung des „Großen Freiheitsbriefes“ von 1215, des Schrift-Dokuments, das als Basis für alle ihm folgenden Menschenrechtserklärungen gilt. Diese Darstellung befindet sich bereits auf der Website von „British Library“, auf der neben der Aufbereitung des Schriftstücks in einem Viewer auch Erläuterungen in Form von Videos und viele weitere für den Unterricht empfehlenswerte Hintergrundinformationen zum Thema in englischer Sprache zu finden sind.
 

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Bildquelle: 
europeana.eu

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