Digitale Schulbücher - Beispiele zur Gestaltung bei OVOS-Agentur und Czernin - Verlag

OVOS-Agentur und Czernin Verlag - Screenshot - digitale Buchauswahl
Bildquelle: sachbuch.ovos.internex.at/; Screenshot-Ausschnitt; 21.4.2015; Dieter Draxl

Wer sich für die Umsetzung von Lerninhalten auf digitale Medien interessiert sollte sich die Beta-Version der digitalen Sachbücher des Czernin-Verlages und der Ovos-Agentur ansehen. In der Beta-Version genügen eine gültige Email-Adresse und ein selbst gewähltes Passwort. Ein Aktivierungslink wird an die angegebene Email-Adresse geschickt. Zur Auswahl stehen dann 2 "digitale Sachbücher" - das eine thamtisiert das österreichische Parlament und eignet sich gut zur einfachen Staatsbürgerkunde, das andere befasst sich mit Religion, Glauben und Festen. Um's Lesen kommt man aber nicht herum - und ein gewisses Interesse sollten die Lernenden ebenfalls mitbringen. Ohne dem geht's halt nie.

"Herzlich Willkommen in der Sachbuch-App vom Czernin Verlag und ovos. Mit Hilfe dieses Tools kannst du interaktive, gamifizierte Sachbücher lesen. Das Projekt ist Dank Unterstützung der Wirtschaftsagentur Wien entstanden und ist noch Beta." (Quelle: Startseite - sachbuch.ovos.internex.at/; 21.4.2015)

""Unzeitgemäßer Zugang"

„Niemand will die Schulbücher verbrennen, aber nur auf Bücher zu setzen ist einfach ein unzeitgemäßer Zugang.“ Er sieht hier allerdings eine sogenannte „Gatekeeper-Problematik“. „Ich befürchte, dass alle Schulbuchverlage kleine, digitale Inseln bauen, die nicht miteinander korrespondieren. Es bräuchte aber ein offenes Ökosystem, damit die Schnittstellen von allen genutzt werden können.“ Hofstätter hofft, dass die Arbeitsgruppe des Familien- und Bildungsministerium, die es seit kurzem gibt, ein Umdenken hervorrufen kann.

„Eine gute Lern-App muss außerdem irgendwie an Lehrplan angedockt sein. Die Aufgabe ist aber nicht, den Lehrplan zu 100 Prozent abzudecken, sondern Interesse zu wecken und den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen und ihre Kreativität unter Beweis zu stellen“, sagt Hofstätter.

Multimedia-Sachbuch

Zuletzt hat seine Digitalagentur ovos zusammen mit dem Czernin Verlag ein „interaktives Sachbuch“ umgesetzt, also ein Buch, das mit multimedialen Inhalten angereichert wurde. Das Projekt, das sich derzeit noch im Beta-Stadium befindet, soll Jugendlichen eine niederschwellige Leseerfahrung zu wichtigen Sachthemen wie z.B. zum österreichischen und europäischen Parlament bieten.  „Mit diesen Tools, die wir entwickeln, können Lehrpersonen künftig selbst interaktive Sachbücher erstellen und diese in weiterer Folge als Apps publizieren“, erklärt Hofstätter. Damit spinnt Hofstätter bereits den Gedanken, wie künftig Lerninhalte entstehen, weiter: „Es muss Frameworks für Lehrer geben, damit diese ihre eigenen Apps zu bestimmten Themen selbst gestalten können“, so Hofstätter." (Quelle: www.futurezone.at; 21.4.2015)

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