Die Zukunft der Europäischen Union – Rückbau oder Vertiefung?

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Die ungewisse Zukunft des europäischen Einigungsprozesses ist Gegenstand eines neuen Themenheftes der Zeitschrift „Deutschland & Europa“ (D&E) der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB). In acht Beiträgen werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte und Perspektiven behandelt.

Nach dem „Brexit“, also dem durch einen Volksentscheid beschlossenen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU), drängen sich ökonomische Fragen auf – europäische, aber auch globale. Im Heft wird auch gefragt, wie es mit dem Demokratisierungsprozess in Europa weiter gehen soll. Im Mai 2017 steht die Präsidentschaftswahl in Frankreich an. Wie stark wird der Rechtspopulismus in unserem Nachbarland werden? Aus Schottland melden sich Stimmen, die eine Loslösung vom Vereinigten Königreich und einen Verbleib in der EU fordern. Demgegenüber warnen die so genannten Visegrád-Staaten (Polen, Ungarn, Tschechien und Slowakei) davor, den Einigungsprozess weiter voran zu treiben. Aus „Kerneuropa“ werden Forderungen nach einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ formuliert.

Neben diesen wissenschaftlichen Beiträgen enthält die aktuelle Ausgabe von D&E zahlreiche Materialien, mit deren Hilfe das Thema im Unterricht weiterführender Schulen behandelt werden kann. Impulse zu einer Studienfahrt in die europäische Hauptstadt Brüssel schließen das 72-seitige Heft ab.

Das D&E-Heft 73-2017 „Die Zukunft der Europäischen Union“ ist kostenlos und kann (auch als Klassensatz) ausschließlich online bei der Landeszentrale bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop oder www.deutschlandundeuropa.de. Die Versandkosten werden in Rechnung gestellt.

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