Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot

Die Schriftstellerin Christa Wolf
Bildquelle: Wikimedia Commons / Spree Tom; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christa_Wolf_2007.jpg

"Christa Wolf, 1929 in Landsberg an der Warthe geboren, galt als eine der führenden Schriftstellerinnen der DDR. In den vergangenen Jahren wurde sie wiederholt als Kandidatin für den Literaturnobelpreis gehandelt. In diesem Jahr stand sie auf Platz 9 der Favoritenliste der Buchmacher.

Erstes Aufsehen im Literaturbetrieb erregte Christa Wolf 1968 mit der Erzählung "Nachdenken über Christa T.". Darin wird der Konflikt zwischen der historischen Entwicklung der Gesellschaft und den individuellen Ansprüchen der Protagonistin geschildert. Weitere bekannte Werke sind "Kindheitsmuster" (1976), "Kein Ort. Nirgends" (1979), "Kassandra" (1983) und "Störfall" (1987). Zuletzt erschien von ihr der Roman „Stadt der Engel" (2010), in dem sie ihre Sicht auf die Nachwendezeit reflektierte. ... (Quelle: www.welt.de)

"...In ihren Büchern griff die DDR-Autorin immer wieder Schicksale von Menschen auf, die von der deutschen Teilung gezeichnet waren. Zu ihren bedeutendsten Werken zählen "Der geteilte Himmel", "Nachdenken über Christa T.", "Kindheitsmuster", "Kein Ort. Nirgends", "Kassandra" und "Störfall". Für viele Menschen in der DDR galt sie auch als eine moralische Instanz.

Wolf hatte sich lange für gesellschaftliche Reformen in der DDR eingesetzt und als SED-Mitglied gegen Willkürmaßnahmen der Staats- und Parteiführung und gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann protestiert. Zeitweise arbeitete sie aber auch mit der Stasi zusammen. ..." (Quelle: Der Standard)

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