Die Pubertät - auch ein Umbruch, und zwar der besonderen Art

Fisheye Fun - Mädchen blickt in ein Fischaugenobjektiv (Wikimedia Commons)
Bildquelle: Wikimedia Commons (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fisheye_Fun.jpg, Stand:20.5.2014) Autor: Victoria (https://www.flickr.com/people/27015573@N05), Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic

Wie war das damals, als Mitesser im Gesicht, am Rücken und am Hals zu eitrigen Vulkanen erwachten, die Akne am Halsansatz mit einem Tuch verdeckt werden musste und der erste Flaum über der Oberlippe  eine Vollbart a la Rasputin erahnen ließ? Keine unbedingt leichte Zeit gewesen mit all der Langeweile, der Trauer, dem Unbekannten, den nicht erwiderten Gefühlen und dem Begehren, das man noch nicht einzuordnen wusste. Einerseits gehörte man nicht mehr zu den Kindern, andererseits war man noch nicht erwachsen. Dabei hatte ich es als Junge in mancher Hinsicht noch leichter, denn ich musste mich nicht mit periodisch wiederkehrenden Blutungen auseinandersetzen, höchstens mit jenen meiner Schwester oder meiner Mutter, so am Rand gerade mal wahrgenommen. Dennoch - ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück und oft - wenn ich sie beobachte, meine Schüler und SchülerInnen - beneide ich sie um diese Aufbruchszeit. Mit meinem Bewusstsein - zurückkatapultiert in jene Tage - würde ich es noch mehr genießen - und das eine oder andere Problem anders angehen.

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